Wie gestaltet sich die Zukunft von Michael Olise (24) beim FC Bayern? Nach aktuellen Erkenntnissen setzt sich der Franzose intensiv mit seiner weiteren Karriere auseinander. Der Offensivspieler würde demnach am liebsten bereits in diesem Sommer zu Real Madrid wechseln. Diesen Wunsch soll Olise während der Weltmeisterschaft seinen Teamkollegen in der französischen Nationalmannschaft anvertraut haben. Mit dem FC Bayern gab es bislang noch keine Unterredungen zu diesem Thema – dafür jedoch mit Frankreich-Kapitän Kylian Mbappé (27).
Mit dem WM-Torschützenkönig (zehn Treffer) verbindet Olise eine enge Freundschaft. Diese Beziehung ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass er am liebsten schon jetzt nach Madrid wechseln würde. Wie The Pik berichtet, ist Mbappé ein großer Befürworter eines Transfers von Olise. Während der WM umwarb der Real-Superstar seinen Nationalmannschaftskollegen regelrecht. Mbappé versuchte, Olise zu verdeutlichen, wie gut die beiden bei den Königlichen gemeinsam auf dem Platz harmonieren könnten. Er versicherte Olise, dass Real ihn benötige und haben wolle. Zudem schwärmte Mbappé ihm vom Leben in Madrid vor, von den exklusiven Restaurants und dem warmen Wetter.
Mbappé mischt im Olise-Poker mit
Die Ausführungen verfingen. Nach Informationen soll Mbappé nach der Halbfinalniederlage Frankreichs gegen Spanien (0:2) Real-Boss Florentino Pérez (79) darüber in Kenntnis gesetzt haben, dass er von Olise positive Signale bezüglich eines Wechsels erhalten habe. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein ganz bestimmter Wettbewerb: die Champions League. Nach der WM-Enttäuschung mit Frankreich hat sich bei Olise der Drang, schnell einen großen Titel gewinnen zu wollen, extrem verstärkt. Beim Flügelspieler wachsen die Zweifel, dass ihm dies mit dem FC Bayern gelingen wird. Die Chance auf einen Triumph in der Königsklasse schätzt Olise in Madrid deutlich höher ein.
Auf ihn oder sein Beraterteam zugegangen ist Real bislang jedoch noch nicht. Mit Bayern-Präsident Herbert Hainer (72) hat Pérez bereits im Juni folgendes Abkommen geschlossen: Niemals würde man sich gegenseitig einen Spieler abwerben, ohne zuerst den Klub selbst über das Interesse informiert zu haben. Der Präsidenten-Pakt zwischen München und Madrid besteht weiterhin. Auch deshalb sind die Bayern in der Personalie Olise gelassen.
Olise besitzt keine Ausstiegsklausel
Gut für die Münchner zudem: Der in London geborene Franzose hat beim deutschen Rekordmeister keine Ausstiegsklausel. Bayern-Sportvorstand Max Eberl (52) sagte Ende März: „Michael hat bei uns einen Vertrag bis 2029, ohne Ausstiegsklausel – wir sind entspannt.“ Zudem wollen sich die Münchner mit Olise nach Ende seines dreiwöchigen WM-Sonderurlaubs an einen Tisch setzen und ihm eine Vertragsverlängerung inklusive einer kräftigen Gehaltserhöhung schmackhaft machen. Nach Informationen gibt es beim FC Bayern intern konkrete Überlegungen, das Jahressalär des Offensivspielers, das schätzungsweise um 14 Millionen Euro liegen soll, auf rund 25 Millionen Euro zu erhöhen. Mehr verdient in Madrid nur Mbappé.
Auch Olise drängt nun auf Gespräche mit den Bayern-Verantwortlichen. Er möchte Perspektiven aufgezeigt bekommen, wie der Klub in der Champions League konkurrenzfähig bleiben will. Der Titel in der Königsklasse ist in den kommenden Jahren sein großer Antrieb. Von den anstehenden Zukunftsgesprächen mit den Bayern könnte abhängen, ob Olise bei den Klub-Chefs noch in diesem Sommer seinen Wechselwunsch hinterlegt oder nicht.

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