Berlin – Charlotte Engelhardt (47), früher bekannt als Charlotte Würdig, steht vor einem radikalen Neuanfang. Ab dem 30. Juni moderiert sie die neue Show „Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet“ (zehn Folgen). Vier Jahre nach der Trennung von Rapper Sido (45, bürgerlich Paul Würdig) kehrt sie zu ihrem Geburtsnamen Engelhardt zurück. Gemeinsam mit Calvin Kleinen (34) präsentiert sie das Format – nun unter dem Namen Charlotte Engelhardt.

Worum geht es in der Sendung? Acht Männer werden nach Teneriffa gelockt, angeblich für „Bro Island“, einen unbeschwerten Männerurlaub. Doch dann folgt der Schock: Ihre Freundinnen tauchen auf und stellen sie zur Rede. „Die Jungs denken erst: Geil, Party und eine gute Zeit. Aber dann komme ich und kläre alles auf“, erzählt Charlotte Engelhardt. „Die Männer müssen sich ihren Problemen stellen: Eifersucht, Kontrollverhalten, fehlende Wertschätzung. Wir gehen wirklich in die Tiefe. Die Menschen werden gezwungen, einfach mal da zu bleiben, wo es unangenehm ist.“

Charlotte und Calvin Kleinen (34) sind ab 30. Juni als Moderatoren bei „Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet“ zu sehen
Charlotte und Calvin Kleinen (34) sind ab 30. Juni als Moderatoren bei „Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet“ zu sehen

Mit der Show möchte Charlotte auch ihren neuen, alten Namen etablieren. Ganz einfach ist das jedoch nicht. „Der Weg zurück zu meinen eigenen Wurzeln entpuppt sich als bürokratischer Albtraum, obwohl ich bereits achtzehn Jahre vor meiner Ehe als Charlotte Engelhardt tätig war“, sagt die gebürtige Norwegerin. Die schnelle Lösung: Charlotte verwendet Engelhardt zunächst als Künstlernamen. Sie: „Das Standesamt verlangt von mir, ein Jahr lang unter meinem Künstlernamen zu arbeiten.“ Sie unterschreibt teilweise noch als Würdig und wartet ab, bis das Standesamt nach einem Jahr zufrieden ist und ihrem Wunsch zustimmt.

Nach acht Jahren Ehe gaben Moderatorin Charlotte Würdig und Rapper Sido (45) im Jahr 2020 ihre Trennung bekannt, zwei Jahre später folgte die Scheidung
Nach acht Jahren Ehe gaben Moderatorin Charlotte Würdig und Rapper Sido (45) im Jahr 2020 ihre Trennung bekannt, zwei Jahre später folgte die Scheidung

Sido hat mit Namensänderung kein Problem

Was sagt Ex-Mann Sido zu ihrem Plan, seinen Namen abzulegen? „Es ist ja mein Leben. Also entscheide ich das ganz allein“, sagt Charlotte Engelhardt. Sie habe ihm jedoch davon berichtet. „Paul hat mit der Namensänderung kein Problem. Er findet es einen schönen Gedanken. Da mein Vater zwei Töchter hat, würde sein Name nicht weitergegeben werden.“ Und: „Familie macht nicht der Name. Familie macht das, was du machst. Mein Ex-Mann nennt sich ja auch Sido und nicht Paul Würdig, und trotzdem gehört er zu unserer Familie dazu.“

Was halten die Söhne davon?

Auch die beiden Söhne (10 und bald 13) hätten gelassen reagiert. „Der eine wollte wissen, ob das Erbe gleich bleibt. Der andere fragte, ob unsere Familie so bliebe wie immer. Da ich beides mit Ja beantwortete, war das Thema schnell erledigt.“ Sie schmunzelt. „Die Jungs sind mitten in der Pubertät. Bei uns zu Hause prallen gleich zwei Hormonlagen aufeinander. Die Wechseljahre und Teenager. Das knallt. Und ist der beste Beweis dafür, dass Gott ein Mann sein muss.“

Würde Charlotte Engelhardt bei einer möglichen neuen Hochzeit noch einmal den Nachnamen ihres Partners annehmen? Ihre Antwort ist deutlich. „Ach nö, dann bleibe ich Engelhardt. Nur, wenn es ihm aus familiären Gründen wichtig wäre, würde ich mich auf einen Doppelnamen einlassen. Aber die Themen Heiraten oder neue Liebe stehen bei mir aktuell nicht an.“