Budapest wurde für eine Nacht zum Nabel der Fußball-Welt.

Alles, was Rang und Namen hat, traf sich beim Champions-League-Finale in der ungarischen Hauptstadt.

Die Geheimnisse der Final-Nacht

Für den ersten Hingucker sorgte US-Superstar Travis Scott (35). Der Rapper erschien mit einer bislang unbekannten weiblichen Begleitung und gleich drei Bodyguards im Stadion.

US-Superstar Travis Scott (35) kam mit Kopfhörern ins Stadion
US-Superstar Travis Scott (35) kam mit Kopfhörern ins Stadion

Kurios: Scott lief mit Kabelkopfhörern in den Ohren durch die Arena, sprach zunächst kein Wort mit seiner Entourage. Während Zehntausende Fans das Finale feierten, zog es ihn früh wieder hinaus. Noch vor der Siegerehrung verließ er das Stadion. Scott sagte nur kurz: „Jetzt ist es Zeit zu gehen.“

Nach der Pokalvergabe machte sich auch die Elite des deutschen Fußballs auf den Weg Richtung Ausgang. Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen (58), Bayern-Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge (70) und BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke verließen zeitgleich die Arena.

Boss Dreesen sagte: „Gratulation an Paris St. Germain, die im Elfmeterschießen das bessere Ende für sich hatten. Sie haben ihren Titel verteidigt und damit eine außergewöhnliche Leistung vollbracht.

Und weiter: „Es freut mich für Nasser Al-Khelaifi, der lange warten musste und jetzt direkt zweimal den Henkelpott in die Höhe halten durfte. Für uns als FC Bayern gilt: Wir wollen auch im nächsten Jahr in der Königsklasse wieder voll angreifen.“

Während auf den Rängen noch immer gefeiert wurde, begann tief unten in den Katakomben längst die große PSG-Party. Dabei wurde es sogar kurz hektisch!

Nach Informationen musste ein UEFA-Funktionär eingreifen, als einige PSG-Stars im Jubel etwas zu sorglos mit dem Champions-League-Pokal umgingen. Der Henkelpott geriet im Gedränge kurz gefährlich ins Wanken. Der Funktionär ermahnte die Spieler sofort, vorsichtiger zu sein. Für einen Moment herrschte tatsächlich Pokal-Alarm!

Mitten im Trubel stand auch Adi Hütter (56). Der Österreicher war als TV-Experte vor Ort und verfolgte die Ereignisse aus nächster Nähe. Schon tagsüber sickerte durch, dass er als Trainer zu Eintracht Frankfurt zurückkehrt. Zwei Stunden nach dem Abpfiff vermeldete „Sky“ den Wechsel noch mal als beschlossene Sache.

Besonders kurios: Einer seiner Kollegen hielt Hütter die Meldung auf seinem Handy direkt unter die Nase. Der Trainer wirkte zunächst überrascht, schaute mehrfach auf den Bildschirm, nickte dann lächelnd – und öffnete sich erst einmal eine Flasche Bier.

Trainer Adi Hütter (56) gönnte sich nach dem Finale ein Bier
Trainer Adi Hütter (56) gönnte sich nach dem Finale ein Bier

Travis Scott. Die PSG-Party. Pokal-Schreck. Bayern-Ansage. Hütter-Überraschung. Eine Champions-League-Nacht, die weit über 90 Minuten Fußball hinausging.