Dortmund – Die Spekulationen um einen Wechsel von Serhou Guirassy (30) zu Fenerbahçe Istanbul gewinnen an Dynamik. Wie The Pik bereits berichtete, kursieren seit Wochen hartnäckige Gerüchte, dass der Klub vom Bosporus den Dortmunder Torjäger als Wunschkandidaten auserkoren hat. Nun zeichnen sich neue Entwicklungen ab, da sich offenbar an der Spitze des türkischen Vereins etwas verändert.

Die Wahrheit über Guirassy und Fenerbahce

Türkischen Medien zufolge soll der neue Präsidentschaftskandidat Aziz Yildirim bereits Gespräche mit dem Lager von Guirassy geführt haben. Seine Berater-Brüder sollen den Verhandlungen ebenfalls aufgeschlossen gegenüber gestanden sein. Ein Vorteil für den BVB: Fenerbahçe gehört nicht zu den Clubs, die die 35-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel aktivieren können. Die Ablösesumme ist somit frei verhandelbar.

Klar ist: Sollte Fenerbahçe tatsächlich bereit sein, für den Ex-Stuttgarter, der bis 2028 beim Revierklub unter Vertrag steht, eine Ablöse von rund 40 Millionen Euro auf den Tisch zu legen, wäre die Dortmunder Führungsetage wohl bereit, Guirassy (Marktwert 32 Millionen Euro) ziehen zu lassen. Die Türken streben jedoch eine Reduzierung der Ablöse an.

Manager Ole Book (40) äußerte sich kürzlich in einem Interview zu Guirassy: „Mit seinen Toren ist er sehr, sehr wichtig. Es ist also nicht unser Plan und Prämisse zu sagen, dass wir ihn abgeben wollen. Dennoch gilt auch hier: Wenn außergewöhnliche Angebote eingehen, wird man darüber nachdenken.“

Bereits im vergangenen Sommer hatte Trainer Niko Kovač (54) mit einem Abgang von Guirassy gerechnet. Und der Spieler selbst? Er kann sich bei einem entsprechenden finanziellen Angebot inzwischen ebenfalls vorstellen, in die Türkei zu wechseln. Doch Insidern zufolge möchte er zunächst gelassen abwarten, ob sich nach der WM weitere Optionen ergeben. Denn dann beginnt der Transfer-Sommer erst richtig.