Der lang ersehnte Moment ist gekommen: Am heutigen 15. August tritt Jürgen Klopp (59) sein Amt als Bundestrainer an – doch bereits am vergangenen Montag hat er seine Arbeit still und unbemerkt aufgenommen.
Das hat unser großer Hoffnungsträger nach dem WM-Desaster in den USA in seiner ersten Woche in Angriff genommen.
Am Montag versammelten sich Klopp und sein Trainerteam am DFB-Campus in Frankfurt. Das DFB-Teammanagement führte den neuen Chef durch die Räumlichkeiten, präsentierte ihm unter anderem sein Büro und wies dem Stab die Dienstfahrzeuge zu. Klopp fährt dabei einen VW Touareg. Zudem wurden künftige Abläufe und Strategien erörtert. Sportdirektor Rudi Völler (66) war ebenfalls mit von der Partie.

Klopp und Völler auf gemeinsamer Dienstreise
Am Abend lud Völler zum Italiener ein. Im Restaurant „Neuer Haferkasten“ in Neu-Isenburg wurde auf eine erfolgreiche Europameisterschaft 2028 angestoßen. So lange läuft Völlers Vertrag, der nach eigenem Bekunden sein letzter beim DFB sein soll.
Beim ersten Telefonat hatte Völler Klopp zugesichert, ihn in sämtlichen Belangen zu unterstützen. Auch die Einarbeitung von Per Mertesacker (41) hat er im Blick, der ab Januar 2027 den Posten des DFB-Geschäftsführers Sport übernehmen wird.
Klopp und Völler werden zudem ihre erste wichtige Dienstreise gemeinsam antreten. Beim Supercup am Samstag in Dortmund zwischen dem BVB und den Bayern nehmen sie gemeinsam auf der Tribüne Platz. Die DFL lädt vor dem Spiel die Klubführungen beider Teams zum Essen ein – diesmal wurden zusätzlich Klopp und Völler eingeladen. Mit den Dortmunder Verantwortlichen ist Klopp bestens vertraut. So kann er auch mögliche Bedenken der Münchner zerstreuen, dass die Bayern künftig weniger Einfluss auf die Nationalmannschaft durch den Ex-BVB-Coach haben könnten.

Ein weiteres Signal Klopps Richtung München: Der Bundestrainer wird auch zum Liga-Auftakt der Bayern gegen den VfB Stuttgart am 28. August in der Allianz Arena vorbeischauen.
Die Zeiten, in denen bei der Nationalmannschaft hauptsächlich über WhatsApp kommuniziert wurde, sind vorbei. Anders als in der Ära von Vorgänger Julian Nagelsmann (39) will der neue Bundestrainer künftig nicht nur wieder verstärkt in den Stadien präsent sein. Unter Klopp wird der Austausch mit den Klubs deutlich intensiviert.
Dass sich Klopp nicht ausschließlich um die A-Nationalmannschaft kümmern wird, zeigte ein weiterer Antrittsbesuch am Campus am Freitag. Der Bundestrainer stellte sich sämtlichen U-Trainern vor und schwor sie auf die gemeinsame Arbeit ein.
Eine wertvolle Stütze für den neuen Bundestrainer ist Hannes Wolf (45). Den DFB-Direktor für Nachwuchs, Training und Entwicklung hatte Klopp einst zum BVB geholt – nun arbeiten sie gemeinsam beim DFB.
Der neue Bundestrainer legt los – und die Vorfreude ist riesig!






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