Hamburg – Für Patricia Blanco (54) spitzt sich die Lage weiter zu: Nach ausstehenden Mietzahlungen, einem laufenden Insolvenzverfahren und der akuten Gefahr, ihre Wohnung zu verlieren, muss die Reality-TV-Bekanntheit nun auch einen erheblichen finanziellen Rückschlag hinnehmen. Wie The Pik erfuhr, wurde sie während der Dreharbeiten zu einer neuen Show nach einem schwerwiegenden Vorfall des Sets verwiesen.
Wie recherchiert werden konnte, stand Blanco im August für die Halloween-Ausgabe von „Couple Challenge“ (RTLZWEI) gemeinsam mit Reality-Größe Jasmin Herren (47) vor der Kamera. Der Auftritt war für die 54-Jährige als lukratives TV-Engagement geplant – im Raum stand eine vereinbarte Vergütung von über 10.000 Euro. Eine Summe, auf die die Tochter von Schlagersänger Roberto Blanco (89) dringend angewiesen gewesen wäre.

Eklat mit Valencia Stohr
Doch der TV-Auftritt endete für Patricia Blanco offenbar schneller als geplant: Nur wenige Stunden nach dem Einzug ins Show-Haus wurde sie wieder abgezogen. Der Auslöser sollen abfällige Kommentare über ihre Mitstreiterin Valencia Stohr gewesen sein. In einem Gespräch soll sich Blanco abfällig und transphob über Stohr geäußert haben. Ein weiteres Gespräch, in dem erneut transphobe Äußerungen fielen, soll gefolgt sein. Für die Produktionsfirma war damit eine klare Grenze überschritten: Sie wertete das Verhalten als schweren Regelverstoß und zog die Reißleine – Blanco musste gehen.
The Pik liegt der Kandidatenvertrag vor
In dem Vertragswerk, das The Pik einsehen konnte, sind die Modalitäten für einen vorzeitigen Ausschluss klar definiert: Endet die Zusammenarbeit vorzeitig durch eine Entscheidung von Produktion und Sender – etwa bei einer kompletten Einstellung des Formats –, erhält der Teilnehmer eine anteilige Vergütung. Konkret wird jeder absolvierte Drehtag mit einem dreistelligen Betrag honoriert, unabhängig davon, wie viel Material letztlich gesendet wird.
Anders sieht die Lage bei einem selbstverschuldeten Rauswurf aus, wie er im Fall Blanco vorliegen dürfte: Hier greift kein automatischer Anspruch auf die volle Gage oder feste Tagessätze. Eine Auszahlung erfolgt nur, wenn tatsächlich Szenen mit dem Kandidaten im TV ausgestrahlt werden. Ob Blanco im finalen Schnitt der Show auftauchen wird, ist nach aktuellen Erkenntnissen ungewiss. Fest steht jedoch: Da sie das Format bereits nach wenigen Stunden verlassen musste, dürfte nur wenig verwertbares Material von ihr existieren. Von der ursprünglich vereinbarten fünfstelligen Gage würde im besten Fall nur ein Bruchteil übrig bleiben.
Ein Sprecher von RTLZWEI äußerte sich auf Anfrage zurückhaltend: „Zu inhaltlichen Details der Produktion können wir uns zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht äußern. Wir bitten hierfür um Verständnis.“
TV-Gage hätte ihre Mietschulden begleichen können
Für Patricia Blanco kommt der Rauswurf zur Unzeit. Die erhofften über 10.000 Euro aus der Show hätten exakt ausgereicht, um die vom Vermieter geforderten Mietrückstände in Höhe von rund 9710 Euro zu tilgen. Am 8. Oktober steht nun die nächste gerichtliche Anhörung über ihre Wohnung an – es könnte sich entscheiden, ob sie nach den finanziellen Turbulenzen auch ihr Zuhause verliert.
Weder Blanco noch Stohr waren für eine Stellungnahme zu erreichen.






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