Berlin – Christian Zapp (47) verehrt die Basketball-Legende Michael Jordan (63), schätzt Anekdoten aus vergangenen Tagen und besitzt eine Sammlung wertvoller Sportkarten. Auf der „Berlin Cardshow“ präsentierte der Pfälzer kürzlich einen Ausschnitt seiner bemerkenswerten Kollektion, in die er nicht nur viel Geld, sondern auch seine ganze Leidenschaft investiert hat.
„Ich habe als Jugendlicher damit begonnen“, berichtet Zapp. Damals schwappte die NBA-Euphorie nach Deutschland und erfasste auch ihn. Über Bekannte entdeckte er schließlich seine Passion, die ihn seither nicht mehr losließ: kleine Karten rund um die NBA. „Als ich die Karten sah, stand für mich fest: Diesen Sport werde ich sammeln“, so Zapp.
Europäische Rarität
Seine heutige Sammlung, die Karten von NBA-Ikonen und anderen Sportstars umfasst, wird auf etwa drei Millionen Euro geschätzt. Das Besondere daran, betont Zapp: „Eine solche Michael-Jordan-Kartensammlung gibt es in Europa kein zweites Mal.“ Das wertvollste Einzelstück ist eine seltene, signierte Jordan-Karte aus den 1990er Jahren: „Dafür habe ich aktuell ein Angebot über 550.000 Euro erhalten.“

Für diese und weitere Karten investierte Zapp einst einige Tausend D-Mark. Eine Investition, die sich auszahlte! Heute sind viele dieser Karten kaum noch erhältlich oder in minderem Zustand. Doch der finanzielle Aspekt ist für Zapp nachrangig. „Hinter jeder Karte verbirgt sich eine Geschichte“, erklärt er. Früher lief der Handel per Post, Geld wurde in Dollar bei der Bank besorgt und verschickt. „Da herrschte noch Vertrauen“, erinnert sich Zapp. Dennoch gehörte die Anspannung dazu: „Mit etwas Pech kam alles per Schiff, und dann wartete man zwei Monate auf eine Karte. Man dachte ständig: ‚Hoffentlich trifft sie ein.‘ Das war damals sehr aufregend.“
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Emotionaler und materieller Wert
Gerade diese Erlebnisse machen seine Sammlung unschätzbar. Viele Karten erkämpfte er sich über Monate hinweg durch Verhandlungen. Zapp erläutert: „Deshalb fällt es mir auch sehr schwer, Karten abzugeben. Das ist der emotionale Wert.“ Nicht nur auf Messen bewacht er seine Schätze daher aufmerksam: „Ich habe sie über die Jahre stets gehegt und gepflegt. Lange waren sie in Schuhkartons verpackt.“ Denn Licht kann vor allem die Signaturen verblassen lassen.
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Obwohl ihm vom renommierten Auktionshaus Goldin bereits ein hohes Angebot unterbreitet wurde – die genaue Summe hält er geheim –, denkt der Pfälzer nicht ans Verkaufen. Für ihn ist die Sammlung weit mehr als ein Hobby: Sie ist ein Lebenswerk voller Erinnerungen, Geschichten und Emotionen, das sich mit Geld nicht aufwiegen lässt. Zumindest noch nicht.
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