London (England) – Neue Enthüllungen bringen den Streit um die Hochzeits-Tiara von Meghan Markle (44) erneut ans Licht. Laut dem Buch von Robert Hardman (61, „Elizabeth II: In Private. In Public.“, erscheint am 9. April) eskalierte der Konflikt kurz vor der Traumhochzeit vor fast acht Jahren im Buckingham-Palast deutlich stärker als bisher bekannt.

Auslöser war Meghans Wunsch nach einem bestimmten Diadem: Sie favorisierte eine auffällige Smaragd-Tiara aus dem königlichen Besitz. Da die genaue Herkunft des mit Edelsteinen besetzten Schmuckstücks unklar war und mögliche russische Verbindungen nahelegte, gab es im Palast Bedenken. Queen Elizabeth II. (†96) entschied schließlich: „Meghan kann nicht tragen, was sie will. Sie trägt die Tiara, die ich ihr gebe.“ Daraufhin soll Prinz Harry (41) wütend reagiert und gefordert haben: „Meghan bekommt, was sie will!“

Kühle Distanz 2018: Queen Elizabeth II. (damals 92) steht mit Prinz Harry (damals 33) und Meghan (damals 36) auf dem Balkon des Buckingham-Palasts und verfolgt den Jubiläums-Überflug zum 100. Geburtstag der Royal Air Force
Kühle Distanz 2018: Queen Elizabeth II. (damals 92) steht mit Prinz Harry (damals 33) und Meghan (damals 36) auf dem Balkon des Buckingham-Palasts und verfolgt den Jubiläums-Überflug zum 100. Geburtstag der Royal Air Force

Schlussendlich trug Meghan zur Hochzeit das elegante „Queen Mary’s Diamond Bandeau“. Dieses 1932 für Queen Mary (1867–1953) angefertigte Diadem besteht aus Diamanten in einem flexiblen Stirnband, in dessen Mitte eine abnehmbare Brosche aus dem Jahr 1893 sitzt. Als unbezahlbarer Kronbesitz hat es keinen offiziellen Preis, Experten schätzen den Wert jedoch auf zwei bis fünf Millionen Euro.

Stylistin der Königin blockierte die Herausgabe

Der nächste Zwischenfall folgte kurz darauf. Angela Kelly (68), die enge Vertraute und mächtige Stylistin der Queen, stand im Zentrum. Laut Hardman rief das Paar im Palast an und bat Kelly, die wertvolle Tiara zu schicken, damit Meghan mit ihrer aus den USA angereisten Friseurin das Aufsetzen proben konnte. Kelly verweigerte die Herausgabe jedoch und verwies darauf, dass dies ohne behördliche Anordnung und Polizeieskorte nicht möglich sei. Sie handelte mit Rückendeckung der Königin, die verärgert war, dass ihr Enkel im königlichen Haushalt herumtelefoniert hatte, und die sofortige Versendung anordnete. Elizabeth II. ließ Harry und Meghan ausrichten: „Das ist kein Spielzeug.“

Im Februar 2018 besuchte die Queen (l., damals 91) eine Modenschau. Neben ihr die damalige „Vogue“-Chefin Anna Wintour (damals 68) und die Stylistin der Königin, Angela Kelly (r., damals 60)
Im Februar 2018 besuchte die Queen (l., damals 91) eine Modenschau. Neben ihr die damalige „Vogue“-Chefin Anna Wintour (damals 68) und die Stylistin der Königin, Angela Kelly (r., damals 60)

Harry macht Kelly verantwortlich

In seiner 2023 erschienenen Autobiografie „Spare“ schreibt Prinz Harry: „Meiner Meinung nach war Angela eine Unruhestifterin.“ Er überlegte, sich an seine Großmutter zu wenden, befürchtete aber eine offene Konfrontation: „Und ich war mir nicht sicher, auf wessen Seite meine Großmutter stehen würde.“

Der Riss war nicht mehr zu kitten. Anfang 2020 schockten Prinz Harry und Herzogin Meghan mit der Ankündigung, sich offiziell aus der ersten Reihe der britischen Monarchie zurückzuziehen – der sogenannte „Megxit“, der bis heute andauert.