Mit 41 Jahren spielt Cristiano Ronaldo immer noch auf Weltklasse-Niveau. In diesem Sommer führt er Portugal als Kapitän zur Weltmeisterschaft. Sein Ex-Privatkoch Giorgio Barone verriet nun, dass dies kein Zufall sei – und gewährte Einblicke in den Speiseplan des Superstars.
Ronaldos Frühstück besteht demnach aus Avocado, Kaffee und Eiern. Zu Mittag und am Abend gibt es Huhn oder Fisch mit Gemüse. Kohlenhydrate nimmt der Fußballer ausschließlich über Gemüse zu sich. Pasta, Brot und andere Teigwaren sind tabu, ebenso wie Zucker und Milchprodukte. Stattdessen stehen Innereien wie Leber oder Herz auf dem Plan. Barone bezeichnet diese als „Superfoods, sehr eisenreich“. Doch wie gesund ist diese Ernährungsweise wirklich? The Pik hat den Ernährungsexperten Dr. Tim Hollstein befragt.

PD Dr. med. Tim Hollstein (39) ist Oberarzt und Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel. Zudem ist er Ernährungsmediziner und auf den menschlichen Fettstoffwechsel spezialisiert.
„Ronaldo streicht alles, was schnelle Energie liefert: Brot, Pasta, Zucker, Milch. Übrig bleiben Fleisch, Fisch, Eier und Gemüse. Das ist eine sehr restriktive Ernährungsform, die gerade in Fitnesskreisen populär ist, aber wissenschaftlich umstritten“, sagt der Ernährungsmediziner. Für einen Fußballer sei dies eher kontraproduktiv. „Fußball lebt von Sprints, schnellen Richtungswechseln, explosiven Aktionen – dafür braucht der Körper Kohlenhydrate als schnellen Treibstoff.“ Die ketogene Ernährung verschlechtere normalerweise die Leistung.
„Am längsten leben Menschen mit einem moderaten Kohlenhydratanteil“
Auch für den normalen Couch-Potato oder Hobbysportler ist diese extrem strenge Diät riskant, warnt der Experte. „Eine Studie hat gezeigt: Wer weniger als 40 Prozent seiner Kalorien aus Kohlenhydraten bezieht, stirbt statistisch früher. Am längsten leben Menschen mit einem moderaten Kohlenhydratanteil von 50 bis 55 Prozent – zu viele Kohlenhydrate erhöhen das Sterberisiko wieder“, so Dr. Hollstein. Zudem sei wichtig, dass jeder sein Sterberisiko zusätzlich erhöht, der Kohlenhydrate durch viel verarbeitetes Fleisch und tierisches Fett ersetzt. „Unter einer solchen Diät steigt das LDL-Cholesterin deutlich an und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verdoppelt sich.“

Und das ist nicht alles: Der Körper stellt bei dieser Form der Ernährung von Kohlenhydratverbrennung auf Fettverbrennung um. „Die Leber wandelt Fett in Energie um, um das Gehirn und die Muskeln mit Energie zu versorgen“, erklärt Dr. Hollstein. Das klingt zunächst gut, aber die Umstellungsphase könne zu Müdigkeit, Kopfschmerz und Leistungsverlust führen. „Langfristig leidet auch das Darmmikrobiom: Weil wichtige Ballaststoffe aus Vollkornprodukten fehlen, hungern wichtige Darmbakterien aus – letztlich kann sogar das Darmkrebsrisiko steigen.“
Leber und Herz sind sehr nährstoffreich
Den Verzicht auf Milchprodukte sieht Dr. Hollstein ebenfalls kritisch: „Milch ist eine hervorragende Quelle für Kalzium und Jod. Wer darauf verzichtet, muss diese Nährstoffe gezielt anderweitig aufnehmen, denn sonst drohen schwächere Knochen und Osteoporose.“ Die Innereien hingegen hält der Ernährungsmediziner für „den sinnvollsten Teil von Ronaldos Ernährung“. Denn Leber und Herz sind sehr nährstoffreich und voller Eisen, Zink, Vitamin B12 und Vitamin A. „Wer gelegentlich Innereien isst, tut seinem Körper etwas Gutes, nur übertreiben sollte man es nicht.“ Insgesamt rät der Experte aber von Ronaldos Ernährung ab: „Ronaldos Diät ist ein Extrem, das für ihn persönlich funktionieren mag, aber er hat auch ein ganzes Team aus Ärzten, Ernährungsberatern und Köchen um sich.“





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