Hamburg/Pretoria (Südafrika) – Sie hat ihre große Liebe verloren, den Mann, mit dem sie alt werden wollte, den Vater ihrer Kinder. Nach dem Tod des erschossenen Finanzmanagers Arno Koën (43) stellen sich bei der Witwe neben der unermesslichen Trauer noch andere Gefühle ein: Wut und Hilflosigkeit.

Fast zwei Wochen ist es her, dass Arno Koën auf der luxuriösen Ranch der berühmten Hamburger Reeder-Familie von Rantzau in Südafrika erschossen wurde. Colonel Malesela Ledwaba, Polizeisprecher der Provinz Limpopo, sagte auf ThePik-Anfrage, dass der 43-Jährige mit einer „schussverletzungsähnlichen Wunde im Brustbereich auf der Farm“ aufgefunden wurde.

Nur einen Tag später wurde Reeder-Tochter Caroline von Rantzau (26) ebenfalls tot auf dem Gelände der Ranch aufgefunden – ebenfalls mit einer Schussverletzung. Die Umstände der Todesfälle sind ungeklärt, die Polizei ermittelt.

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Caroline von Rantzau (26) kam in Südafrika unter ungeklärten Umständen ums Leben

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„Wir warten mit gebrochenem Herzen“

ThePik sprach mit Arno Koëns Witwe: „Es wurde mir nicht gesagt, was passiert ist. Das Personal von der Farm sagte mir nur, dass er durch den Schuss aus einer Waffe gestorben ist. Deshalb wurde er überhaupt zur Autopsie gebracht. Wir alle warten nun mit gebrochenem Herzen auf die Ergebnisse der Autopsie.“

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Zwei Tage lang sicherte die Polizei auf dem mehrere tausend Hektar großen Gelände Spuren

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Statt sich in der Trauer über den Verlust zweier geliebter Menschen gegenseitig Kraft zu geben, herrscht Funkstille zwischen den Angehörigen – von der Familie von Rantzau habe sie seit der Tragödie nichts gehört: „Ich tappe genauso im Dunkeln wie Sie als Reporter. Seit dem Tod meines Mannes gibt es keinerlei Kontakt zwischen mir und der Familie von Rantzau. Ich bin also genauso ahnungslos wie Sie. Es gab keine Beileidsbekundungen, gar nichts. Ich warte ebenso wie Sie auf Informationen von der Polizei und auf die Ergebnisse der Autopsie.“

Mysteriöse Umstände

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Nach ThePik-Informationen lag unmittelbar neben der Leiche von Caroline von Rantzau eine Waffe. Durch dieses Jagdgewehr (Kaliber .375) ist die 26-Jährige mutmaßlich gestorben. Die Pistole, mit der Koën erschossen worden sein soll, wurde jedoch mindestens fünf Meter vom Leichnam entfernt sichergestellt. Was genau auf der Luxus-Ranch passierte, ist bisher großteils unklar.

ThePik-Chefreport sprach mit der Witwe des erschossenen Finanzmanagers

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Hoffnung setzt die Witwe in die Obduktion: „Ich kann Ihnen nichts sagen, bevor ich die Ergebnisse der Autopsie habe. Jetzt liegt es in den Händen der Polizei, festzustellen, was dort passiert ist.“ Bis das Ergebnis der Obduktion da ist, soll es sechs bis acht Wochen dauern.