Lissabon/München – Der Wechsel von João Palhinha (31) vom FC Bayern zu Benfica Lissabon steht offenbar unmittelbar bevor. Der deutsche Rekordmeister kassiert für den Mittelfeldspieler eine Ablösesumme von ungefähr 15 Millionen Euro, die um mögliche Bonuszahlungen ergänzt werden kann. Die offizielle Bestätigung des Deals dürfte binnen weniger Stunden erfolgen. Damit endet eine außergewöhnliche Transfergeschichte.
Die Stolpersteine auf dem Weg zum Abschluss
Bereits seit mehreren Tagen herrschte zwischen den Vereinen Einigkeit über die grundlegenden Modalitäten des Transfers. Auch Palhinha und Benfica hatten sich schon frühzeitig über die Konditionen ihres künftigen Arbeitsverhältnisses verständigt. Wie The Pik berichtete, verzögerten jedoch unter anderem offene finanzielle Fragen zwischen den Bayern und der Spielerseite den Abschluss – obwohl sich Palhinha bereits seit Samstag in Lissabon aufhielt und dort in den vergangenen Tagen den Medizincheck beim portugiesischen Rekordmeister absolviert haben soll.
Nun scheinen alle Hürden aus dem Weg geräumt – sehr zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Die Bayern drängten nach der Rückkehr des Portugiesen von seiner Leihe zu Tottenham auf einen Verkauf, da der Nationalspieler trotz eines bis 2028 laufenden Vertrags in den Planungen von Trainer Vincent Kompany (40) keine Berücksichtigung mehr findet. Nachdem die Münchner Sportchefs Max Eberl (52) und Christoph Freund (49) zuletzt ein Leihangebot mit Kaufoption von Aston Villa abgelehnt hatten, generieren sie mit dem Benfica-Deal nun unmittelbar Einnahmen – auch wenn die Summe deutlich unter den rund 50 Millionen Euro liegt, die im Sommer 2024 für den Spieler nach München geflossen waren.
Auch der Akteur selbst zeigt sich erfreut: Nachdem er zunächst einer möglichen Leihe zu Aston Villa nicht abgeneigt war, reifte bei Palhinha zuletzt der starke Wunsch nach einer Rückkehr in die Heimat. Dieser ist nicht allein auf die zugesicherte Schlüsselrolle bei Benfica zurückzuführen, sondern auch auf private Gründe: Seine Söhne João Maria und Francisco Maria leben in Lissabon. Durch die Rückkehr nach Portugal kann der scheidende Bayern-Profi seine Kinder deutlich häufiger sehen als während seiner Zeit in München oder zuletzt in London.

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