Basel (Schweiz) – „Unbedingt zu Hause lassen!“, mahnt der Content-Creator Aditotoro – und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Der Schweizer Social-Media-Star, mit bürgerlichem Namen Adrian Vogt (27), verzehrt einen Besen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Über sieben Tage hinweg, Häppchen für Häppchen, stets live auf seinen Kanälen dokumentiert. Was zunächst wie ein absurder Gag anmutet, birgt erhebliches Gefahrenpotenzial.

Die Inspiration dafür lieferte eine gängige Redensart – und anstatt lediglich darüber zu schmunzeln, setzt Adrian sie nun in die Realität um. Aus einer spontanen Schnapsidee ist ein regelrechtes Vorhaben geworden: Nach einem Monat intensiver Vorbereitung will der 27-Jährige nun innerhalb einer Woche einen kompletten Besen verspeisen.

Besen als Zutat für Schokokuchen

Seine Wahl fiel auf einen schlichten Naturbesen mit hölzernem Stiel und Strohbesatz. Den Stiel hat Aditotoro dabei zu feinem Holzmehl verarbeitet. Dieses mischt er nun unter seine Speisen – unter anderem entstand daraus ein Schokokuchen mit Holzanteil. Wie er den Strohkopf letztlich zu sich nehmen möchte, ließ er bislang offen.

Nach dem Probieren des Holzkuchens zeigt Adrian bislang noch keine Beschwerden, nachmachen sollte man dieses skurrile Experiment deshalb aber nicht

Mediziner schlägt Alarm: Besen-Verzehr kann tödlich enden

Der Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl ordnet das außergewöhnliche Vorhaben ein. Auf Nachfrage äußert er sich besorgt und warnt eindringlich: Adrians Experiment sei mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden. „Die unverdaulichen Bestandteile eines Besens können einen tödlichen Darmverschluss verursachen“, erklärt Riedl. Darüber hinaus bestünden Gefahren durch innere Verletzungen, falls das Holzmehl zu grob ausfällt, ebenso wie eine akute Erstickungsgefahr. „Holzsplitter und Borsten könnten die Atemwege verlegen oder die Speiseröhre perforieren.“ Wird das Holz hingegen zu fein gemahlen, drohe eine Vergiftung durch das aufgenommene Mehl.

Sorgenvolle Fans verfolgen Aditotoros Aktion

Auch in seiner Community auf TikTok sorgt das Experiment für Irritationen. Kommentare wie „Pass gut auf dich auf“ oder die Frage „Ist das nicht ungesund?“ häufen sich. Ein anderer Nutzer bezeichnet das Vorhaben als „die dümmste und zugleich genialste Idee“. Adrian Vogt aus der Schweiz machte sich als Aditotoro einen Namen und begeistert sein Publikum mit Comedy-Formaten und Vlogs. Seinen bislang größten Erfolg feierte er mit dem WM-Song „Wunder von New York“.