Berlin – Der Nachhall dieses Party-Eklats ist unüberhörbar! Beim großen Geburtstagsfest von Katja Krasavice (30) lieferten sich Oliver Pocher (48) und „OnlyFans“-Star Anne Wünsche (34) einen heftigen Schlagabtausch. Stinkefinger, wüste Beleidigungen, gezückte Smartphones – vor laufenden Kameras eskalierte die Situation zwischen den beiden völlig.
Nun nimmt Pocher in seinem Podcast „Patchwork Boys“ gemeinsam mit Kumpel Pietro Lombardi (34) ausführlich Stellung zu dem Vorfall – und erhebt dabei einen bemerkenswerten Vorwurf: Wünsche habe von ihrem langjährigen Disput mit ihm sogar „massiv profitiert“.

Pocher zufolge rief Wünsche nur „Verpiss dich!“
Dabei war Pocher in Berlin ursprünglich in bester Stimmung. Für Gastgeberin Katja Krasavice findet er sogar anerkennende Worte. Man habe sich in der Vergangenheit zwar „ein bisschen angebeeft“, inzwischen sei der Konflikt jedoch längst ausgeräumt.
Doch dann tauchte Anne Wünsche auf! Pocher erinnert sich: „Dann saß sie da auch schon und dann hat sie direkt so irgendwie gefilmt mit Stinkefinger und allem.“ Wünsche habe gezielt in seine Richtung gefilmt, woraufhin auch Pochers Begleitung das Handy zückte. In der Folge eskalierte die Lage vollends. Pocher schildert Wünsches Reaktion: „Verpiss dich, verpiss dich, verpiss dich.“
Gerichtsverfahren zwischen Pocher und Wünsche
Aber wo liegt eigentlich der Ursprung dieser tiefen Verstimmung?
Die Auseinandersetzung der beiden geht bis ins Jahr 2020 zurück. Damals nahm Pocher Wünsche in seiner Rubrik „Bildschirmkontrolle“ aufs Korn und thematisierte unter anderem Unregelmäßigkeiten bei Likes und Kommentaren auf ihrem Profil. Pocher behauptete seinerzeit, ihm seien Beweise für gekaufte Interaktionen zugespielt worden. Wünsche wies die Anschuldigungen entschieden zurück.

Der Fall band in der Folge über Jahre hinweg die Justiz. Pocher berichtet im Podcast, gegen einen Strafbefehl über 15.000 Euro vorgegangen zu sein. Im vergangenen Jahr kam es schließlich zu einem kurzen Gerichtstermin. Nach Pochers Schilderung wurde das Verfahren gegen eine Spende in Höhe von 15.000 Euro für einen wohltätigen Zweck eingestellt. Pocher dazu: „Bevor ich 15.000 einfach so in die Staatskasse zahle (…) dann lieber 15.000 für einen guten Zweck und ein Kinderhospiz.“

Für ihn sei die Angelegenheit damit abgeschlossen gewesen. Bei Wünsche offenbar nicht, vermutet der Comedian. Pocher: „Darüber ist sie bis heute nicht hinweggekommen.“
Pocher: Prominente ziehen Nutzen aus Auseinandersetzungen mit ihm
Pocher behauptet: „Sie hat wirklich aber auch, das muss man ja auch sagen, massiv davon profitiert.“
Seine These: Wer sich öffentlich mit ihm anlegt, erhält Aufmerksamkeit. Pocher nennt als Beispiele unter anderem Michael Wendler (54), Johannes Haller (38) und Christian Wolf (31): „Ganz viele Leute profitieren davon, wenn ich mich mit denen so ein bisschen zoffe, dass sie einen Bekanntheitsgrad davon bekommen.“
Dabei habe er auf der Feier sogar versucht, die jahrelange Fehde ohne Publikum beizulegen. Pocher: „Dann habe ich ja auch gesagt: Hier, Kameras aus, mach die Kameras auch mal.“ Wenn Wünsche ihm etwas mitteilen wolle, sei das jederzeit möglich: „Mit mir kannst du dich ja ganz normal unterhalten.“
Kritik an seinem eigenen Auftreten während der Konfrontation weist Pocher von sich. Im Netz seien kurze Ausschnitte verbreitet worden, die seine Annäherung als übergriffig interpretiert hätten. Der Comedian stellt klar: „Leute, nichts davon war übergriffig.“


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