Los Angeles (USA) – Die US-amerikanische Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren verstorben. Ihr Vater Skip (67) bestätigte die Nachricht gegenüber ABC News. Bekannt wurde Panettiere durch ihre Rollen in den Erfolgsserien „Heroes“ und „Nashville“. Zeitweise war sie mit dem ehemaligen Boxchampion Wladimir Klitschko (50) verlobt; aus der Beziehung stammt eine gemeinsame Tochter.
„Zutiefst betroffen geben wir den tragischen Tod unserer geliebten Hayden bekannt“, erklärte die Familie. „Sie war ein strahlendes Licht und eine unbändige Kraft, die all jenen, die sie persönlich kannten, sowie den Millionen Zuschauern vor den Bildschirmen unendliche Liebe und Freude geschenkt hat.“ Die Todesumstände wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Polizei im Einsatz
Wie das Portal „TMZ“ berichtet, verstarb Hayden Panettiere am Sonntagmorgen. Weiterhin meldet „TMZ“ unter Berufung auf Ermittlerkreise einen Polizeieinsatz am selben Tag. Die Einsatzkräfte seien „zu einem Vorfall mit Hayden Panettiere gerufen“ worden; die Ermittlungen dauern an. Weitere Details hierzu liegen derzeit nicht vor. Auch der genaue Ort des Geschehens bleibt unklar. Grund dafür: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge waren Hayden Panettiere und ihr zeitweiliger Partner Brian Hickerson (37) einen Tag vor ihrem Tod von Los Angeles aus „in den Süden“ geflogen.

Der frühe Start ins Rampenlicht
Bereits im Kleinkindalter stand Panettiere vor der Kamera. Den Anfang machten Werbespots, es folgten Engagements in US-Daily Soaps. Der internationale Durchbruch gelang ihr schließlich mit der NBC-Produktion „Heroes“. In ihrer Rolle als Cheerleaderin Claire Bennet avancierte sie zu einem der prägenden Gesichter des amerikanischen Fernsehens.

Mit der Musikserie „Nashville“ feierte sie als Juliette Barnes weitere Triumphe und erhielt für ihre Leistung zwei Golden-Globe-Nominierungen. Zudem begeisterte sie ihr Publikum im Scream-Franchise.

Privater Kampf und schwere Zeiten
Doch abseits des Glanzes führte Hayden Panettiere einen schweren persönlichen Kampf. Die Schauspielerin thematisierte offen ihre Wochenbettdepressionen nach der Geburt ihrer Tochter Kaya. „Ich bekam meine Tochter und ich wusste, etwas stimmt nicht. Es war schrecklich“, schilderte sie im Mai im Podcast „On Purpose“ von Jay Shetty.

Dabei hatte Hayden Panettiere „schon in jungen Jahren“ von der Mutterschaft geträumt. Als ihre Tochter Kaya im Dezember 2014 geboren wurde, musste die damals 24-Jährige jedoch erkennen: „Ich konnte einfach nicht so eine Verbindung zu ihr aufbauen, wie sie hätte sein müssen. Ich war gestresst und hatte die ganze Zeit Angst.“
Zudem machte Hayden Panettiere publik, jahrelang mit einer Alkohol- und Opioidabhängigkeit gekämpft zu haben. Mit bemerkenswerter Offenheit sprach sie über Therapien, Rückfälle und ihren Weg zurück ins Leben. Ihre schwierigste Phase beschrieb sie als „jahrelangen, schrecklichen Kreislauf aus einem Kampf gegen Depressionen, Angstzustände, Alkoholismus und Drogenmissbrauch“. „Was ich getan habe, war nicht normal und nicht gesund“, räumte sie unumwunden ein.
Hayden Panettiere hinterlässt eine Tochter
In ihrem Privatleben rang Hayden Panettiere wiederholt um ihr persönliches Glück. Bei ihrer Begegnung mit dem ukrainischen Box-Star Wladimir Klitschko im Jahr 2009 verliebte sie sich in ihn. Mit der Geburt der gemeinsamen Tochter Kaya 2014 schien das Glück perfekt. Doch die Beziehung scheiterte. Auch nach der Trennung blieben die beiden freundschaftlich verbunden – und Hayden Panettiere traf eine Entscheidung, die sie später als eine der schmerzhaftesten ihres Lebens bezeichnete: 2018 übertrug sie Klitschko das alleinige Sorgerecht für die gemeinsame Tochter, die heute elf Jahre alt ist.

Der Verlust ihres Bruders
Einen weiteren schweren Schicksalsschlag erlitt Hayden Panettiere im Jahr 2023: Ihr jüngerer Bruder Jansen Panettiere starb völlig überraschend im Alter von nur 28 Jahren. Als Todesursachen wurden ein vergrößerter Herzmuskel (Kardiomegalie) sowie Komplikationen an der Aortenklappe festgestellt.

Über ihre Trauer sprach Hayden später offen. Mit seinem Tod habe sie „die Hälfte ihrer Seele“ verloren, sagte sie. „Ich werde niemals darüber hinwegkommen. Egal, wie viele Jahre vergehen, ich werde seinen Verlust nie überwinden.“

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