„Es ist natürlich schrecklich, dass er nicht mehr unter uns ist. Er war der Mann, der uns den Weltmeistertitel beschert hat.“
Thomas Häßler (59) ringt mit den Tränen und seine Stimme bricht, als er im neuen WM-Dokumentarfilm über den verstorbenen Helden von 1990, Andreas Brehme († 63), spricht.
„Ein Sommer in Italien – WM 1990“ startet am 19. März in mehr als 400 deutschen Kinos. Es handelt sich um eine Fußballdokumentation, die tiefe Gefühle und starke Emotionen weckt.
Unvergessen bleibt der 8. Juli 1990, als Andi Brehme Deutschland im WM-Endspiel im römischen Olympiastadion gegen Diego Maradona und Argentinien mit einem legendären Elfmeter zum Weltmeister schoss.

Am 20. Februar 2024 starb der WM-Held plötzlich und unerwartet. Nur sechs Wochen, nachdem auch Franz Beckenbauer (†78) von uns gegangen war. Der neue Film setzt diesen beiden Legenden ebenso ein Denkmal wie dem am 5. August 2025 verstorbenen Weltmeister Frank Mill (†67).
Rührende Szenen im neuen WM-Kinofilm
Der neue WM-Film zeigt tränenreiche und Gänsehaut erzeugende Erinnerungen! BILD hatte eine Vorab-Vorführung. Lothar Matthäus (64) hat feuchte Augen und seine Unterlippe zittert, wenn er über seinen engen Freund Brehme redet. „Ein großer Verlust. Man denkt heute manchmal, wenn man das Handy nimmt: Den kann ich nicht mehr anrufen. Den werde ich nicht mehr wiedersehen.“
Rudi Völler (65) spürt deutlich einen Kloß im Hals, wenn er sich an Brehme erinnert: „Der Schock war riesig. Ich konnte es kaum glauben, als ich hörte, dass er nachts im Bett einen Herzstillstand erlitten hatte. Ich war fassungslos. Er war viel zu jung, er war in meinem Alter.“

Ein schöner Moment: Wie „Icke“ Häßler die Sekunden vor Brehmes legendärem Elfmeter beschreibt: „Ich wollte eigentlich schon eine Pizza essen gehen, weil ich genau wusste: Der macht das Ding. Ich war mir absolut sicher, dass er ihn reinmacht.“
Tränen! Gänsehaut! Emotionen! Und eine Fülle wunderbarer Erinnerungen!
Im Film erzählen die Helden von 1990 ihre Geschichte. Es gibt Videomaterial von Bodo Illgner (58), das er selbst im Hotel aufgenommen hat. Die Nummer 1 gewährt unter anderem einen überraschenden Einblick in sein unordentliches Zimmer – und man sieht, wie Bayern-Stars in knapper Badehose Zeit am Pool verbringen. Zudem wird bisher unveröffentlichtes Archivmaterial der Fifa gezeigt – natürlich auch die großartigen Spielszenen von damals!

B/14 FILM, die Macher des Netflix-Erfolgs „Schumacher“, haben „Ein Sommer in Italien – WM 1990“ realisiert. Produziert wurde der Film von Benjamin Seikel und Vanessa Goll (ehemals Nöcker), die gemeinsam mit Nadja Kölling Regie führten. Inspiriert wurde der Film vom SPIEGEL-Bestseller „Wir Helden von Rom“ des freien Sportjournalisten Nils Suling (u.a. BILD und SPORT BILD), der auch als Autor an der Doku mitwirkte.
Zur Premiere am Montag in München erschienen fast alle WM-Helden im „Mathäser Filmpalast“. Thomas „Icke“ Häßler (59), der im Finale in Rom über die volle Spielzeit auf dem Platz stand, ist begeistert: „Ich habe das Turnier vom ersten Tag an genossen. Da wächst etwas zusammen. Das spürt man auch im Film, wie das rüberkommt. Das ist fantastisch. Da kamen die Erinnerungen wieder hoch. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, dass eine gute Stimmung herrschte. Litti war die Stimmungskanone.“
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Gemeint ist Pierre Littbarski (65). Der hatte in München das Trikot aus dem Finale dabei: „Das ist meine letzte Erinnerung. Aber es ist original. Du siehst hier noch die Blutflecken drauf. Noch nie gewaschen...“
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Für Guido Buchwald (65) hatte Beckenbauer im Finale eine besondere Aufgabe vorgesehen. Der Verteidiger erläutert: „Franz hat vor dem Finale gesagt: ‚Maradona ist deiner, mach den fertig.‘ Da macht man sich viele Gedanken. Er war der beste Spieler – nach Lothar natürlich.“
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