Köln/Dortmund – Die Transfer-Entscheidung um Said El Mala (19) rückt näher. Der BVB zeigt sich entschlossen, das Kölner Ausnahmetalent zu verpflichten, scheiterte bislang jedoch mit mehreren Offerten. Nun plant Dortmund, mit einem Paket in Höhe von 50 Millionen Euro erneut anzugreifen.
Die zentrale Frage lautet: Wird dieses Angebot ausreichen, um den Poker endgültig für sich zu entscheiden?
The Pik ist bekannt, welche entscheidenden Faktoren den Wechsel maßgeblich beeinflussen könnten. In den letzten Tagen wurde zunehmend deutlich, dass der FC in Sachen Ablöse keine Kompromisse eingehen wird und die Vorstellungen intern sogar nach oben korrigiert hat. Ein Gesamtpaket von 50 Millionen Euro – etwa durch eine Grundablöse von 45 Millionen plus fünf Millionen an Bonuszahlungen – würde den Verantwortlichen in Köln den Erkenntnissen zufolge nicht mehr genügen. Stattdessen denken die Verantwortlichen über eine Sockelablöse zwischen 48 und 50 Millionen Euro nach, ergänzt durch erreichbare Boni (etwa für Länderspiele, Einsätze oder Titel).
Der Hintergrund: Da sich das Transfertheater hinzieht, wird es für Köln zunehmend komplizierter, einen adäquaten Ersatz für El Mala zu finden. Zudem würde ein solcher Neuzugang mit fortschreitendem Transferfenster immer kostspieliger – ein Umstand, den sich der FC entsprechend vergüten lassen möchte. Zusätzlich wurde bekannt: Köln lehnt Ratenzahlungen ab und pocht auf eine sofortige Überweisung des Großteils der Summe.
FC fordert Anteil an künftigem Transfererlös
Darüber hinaus: Neben einer von Köln verlangten Weiterverkaufsbeteiligung könnte auch El Malas Bruder Malek (21/Stürmer) den Ausschlag im Transferpoker geben.
Das Verhältnis der Brüder ist außergewöhnlich eng, sie teilen sich in Köln eine gemeinsame Wohnung. Insbesondere Mutter Sabrina hat stets betont, dass beide gemeinsam den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen sollen. Malek war ebenfalls ein Thema bei den Gesprächen mit den englischen Interessenten (Brighton, Brentford).

Bereits 2024 scheiterte El Malas Wechsel von Viktoria Köln zum BVB. Neben einer zu niedrigen Ablöse war vor allem die fehlende Bereitschaft Dortmunds, Bruder Malek mitzuverpflichten, ein wesentlicher Grund.
Den vorliegenden Informationen zufolge war das „Bruder-Thema“ in den aktuellen Verhandlungen bis dato kein Gesprächspunkt. Sollte diese Forderung jedoch auf den Tisch kommen, würde der BVB den Transfer daran dieses Mal nicht scheitern lassen. Ob Malek überhaupt an einem Wechsel interessiert wäre, bleibt ohnehin offen – denn wie derzeit in Köln würde er auch in Dortmund lediglich in der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz kommen.


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