München (Bayern) – Womöglich steckte die Ehe von Veronica Ferres (61) und Carsten Maschmeyer (67) schon früher in einer tieferen Krise, als die Öffentlichkeit ahnte. Am Dienstagabend (25. August) gaben die beiden ihre Trennung bekannt. Bereits 2022 jedoch gewährte die Schauspielerin in Johannes B. Kerners (61) Sendung „Bestbesetzung“ (MagentaTV) ungewöhnlich offene Einblicke in die schwierigste Phase ihrer Ehe: Maschmeyers Abhängigkeit von Tabletten.

Carsten Maschmeyer war abhängig von Tabletten

Kerner nannte Ferres Maschmeyers „Lebensretterin“ und wollte wissen, ob sie die Beziehung jemals hinterfragt habe. Ihre Antwort: „Ich habe mir nie diese Frage gestellt, als es damals wirklich ganz problematisch war.“ Maschmeyer hatte seine Medikamentenabhängigkeit und seine Depressionen 2021 öffentlich gemacht. Schlafprobleme und Arbeitstage von 18 Stunden führten zu einer jahrelangen Abhängigkeit. Zwischenzeitlich nahm er täglich bis zu 50 Tabletten. Rückblickend sagte er über diese Zeit: „Einziger Anker und Lichtblick war meine Veronica.“ Und genau sie half ihm aus der Krise: 2010 unterzog er sich einem stationären Entzug. Seither gilt er als clean.

„Ich war alleine verantwortlich für sein Leben“

Besonders berührend: Als Ferres und Maschmeyer 2009 ein Paar wurden, war der Unternehmer bereits seit sechs Jahren abhängig. Auf Kerners Frage, ob ihr Mann sie damals über seine Medikamenteneinnahme getäuscht habe, sagte Ferres: „Das ist ja, wenn du das wirklich als Krankheit begreifst, eine Verzweiflungstat, da nicht wirklich mit der Wahrheit herauszurücken. Das ist eine Sucht, das ist eine Krankheit, die viele, viele Menschen haben, die Schlafstörungen haben, die dann Schlaftabletten nehmen, um überhaupt wieder entspannen zu können.“ Die Schauspielerin beschrieb, wie sehr die Krise ihren Alltag prägte. Sie befand sich „in einem Manager-Modus“, habe zeitweise nur noch funktioniert. Ihre Worte: „Weil ich alleine verantwortlich für sein Leben war, was hochgradig gefährdet war, hätte das auch ganz leicht anders ausgehen können.“

Ferres (damals 44, heute 61) und Maschmeyer (damals 50, heute 67) frisch verliebt im Jahr 2009. Damals kämpfte das Paar gerade gemeinsam gegen seine Tablettensucht
Quelle: Aus dem Internet

Veronica Ferres zog klare Grenzen

Um sich selbst zu schützen, setzte Ferres eine deutliche Grenze: „Ich musste mich schützen und habe ihm gesagt: ,Wir sind jetzt nicht mehr zusammen als Mann und Frau, aber ich werde wie eine Schwester dich da durchführen. Und ob wir danach noch eine Chance haben werden, das werden wir dann sehen, wenn es dir wieder gut geht’.“ Weiter erklärte sie: „Hätte ich das nicht gemacht, wäre ich zu nah dran geblieben. Es war ein Krisenmanagement jeden Tag.“

Als Kerner in dem Gespräch nachhakte, ob sie damals überhaupt noch seine Ehefrau habe sein können, antwortete Ferres: „Nein. Da wäre ich mit überfordert gewesen. Ich habe ihn ja nicht verlassen.“ Vier Jahre später folgte nun das Aus der Ehe. Rückblickend erscheinen die Worte der Schauspielerin wie ein erschütternder Blick in die wohl schwerste Bewährungsprobe ihrer Beziehung.