In einem emotionalen Video-Statement äußert sich der Dortmunder YouTuber erstmals öffentlich zu den Turbulenzen in seiner Ehe. Er räumt Fehler ein, entschuldigt sich – und stellt sein Unternehmen in Frage.
Jean Pierre Kraemer, Gründer der Auto- und YouTube-Marke JP Performance, hat sich in einem emotionalen Video erstmals öffentlich zu seiner Trennung von Ehefrau Julia geäußert. „Julia und ich haben uns getrennt und lassen uns scheiden", sagt er in dem rund neun Minuten langen Statement auf seinem Kanal, der mehr als 2,7 Millionen Abonnenten zählt. Die Aufnahme sei nötig gewesen, bevor die Presse „Sachen ganz anders darstellt, als sie eigentlich passiert sind", so Kraemer.
Der Dortmunder spricht offen über die Hintergründe: Immer wieder habe es in der Ehe Streit gegeben – „hauptsächlich wegen dem Thema Geld und wegen den Ausgaben". Er selbst sei sparsam erzogen worden und habe „Angst, Menschen zu enttäuschen" sowie „Angst, nicht mehr in der Lage zu sein, mir Essen zu kaufen". Mehrfach sei die Situation eskaliert: Zweimal sei die Polizei gerufen worden. Beim ersten Einsatz habe seine Frau das Haus verlassen müssen, beim zweiten Vorfall vor etwa vier bis fünf Wochen habe er selbst das Haus verlassen müssen. Erst am Tag zuvor habe ein Gerichtstermin stattgefunden, bei dem wechselseitig entschieden worden sei, keinen Kontakt zueinander zu suchen.
Kraemer räumt ein, dass es auf beiden Seiten zu Körperlichkeiten gekommen sei. Er habe seiner Frau im Streit eine Kette vom Hals gerissen und sie mit der flachen Hand geschlagen – „das war falsch", sagt er. Zugleich betont er, dass die Schläge, die er erhalten habe, „ein Vielfaches stärker" gewesen seien; bei einem Vorfall sei ihm die Brille vom Gesicht geflogen. Bei der Polizei habe er die Vorwürfe eingeräumt, statt zu leugnen: „Ich stehe dazu, was ich gemacht habe."
Das Video könnte sein letztes sein, deutet Kraemer an. Zwei Zeitungen hätten ihm eine Frist bis 11 Uhr zur Stellungnahme gesetzt. Er entschuldige sich bei allen Menschen, die er verletzt habe. Sollte ihm die Community nicht mehr folgen wollen, würde er „natürlich das Unternehmen schließen – das ist die logische Konsequenz". Die Entscheidung überlasse er seinen Fans.
Hier könnt Ihr euch das ganze Statement ansehen:

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