Dortmund/Köln – Gelingt der Durchbruch oder nicht? Die Verhandlungen zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln über Said El Mala (19) treten in dieser Woche in ihre entscheidende, womöglich finale Phase.
Der zentrale Streitpunkt in den zähesten Transfergesprächen dieses Bundesliga-Sommers: Köln fordert für sein Juwel mindestens 50 Millionen Euro Ablöse. Das bislang letzte Angebot über 45 Mio. Euro wurde von FC-Boss Thomas Kessler (40) umgehend abgelehnt. Die Dortmunder haben sich in den letzten Wochen nur langsam der geforderten Summe angenähert und bereiten nun das nächste Angebot vor. The Pik kennt die Einzelheiten des neuen Vorstoßes und weiß, mit welchem Paket der BVB jetzt aufwartet.
Der neue Angebotsplan für El Mala
Dortmund will nun Nägel mit Köpfen machen! Der BVB hat ein frisches Angebot geschnürt, das zu Beginn der Woche beim 1. FC Köln eingehen soll. Inklusive Bonuszahlungen soll diesmal die magische 50-Mio.-Euro-Marke geknackt werden. Danach liegt der Ball bei Kessler und den FC-Gremien, ob sie El Mala die Freigabe erteilen oder die Forderungen erneut nach oben schrauben. Kessler soll darüber hinaus eine Beteiligung an einem späteren Weiterverkauf verlangen.
Fest steht: Der Spieler selbst sowie seine Mutter und Beraterin Sabrina haben ihren Wechselwunsch in Richtung Dortmund unmissverständlich hinterlegt. Die BVB-Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (50), Sportdirektor Ole Book (40) und Trainer Niko Kovac (54) sehen in El Mala, dem künftigen deutschen Nationalspieler, den entscheidenden Unterschiedsspieler, der zum neuen Aushängeschild des Klubs aus dem Ruhrgebiet aufgebaut werden soll.
Beide Seiten wahren vorerst ihre Pokertaktik. Ricken äußerte sich nach dem Testspielsieg (3:2) beim FC Arsenal: „Ich denke, dass wir wirklich um jeden Euro kämpfen. Das hat das Beispiel Karetsas (wechselte für 32 Mio. inkl. Boni aus Genk, d. Red.) ja bereits gezeigt. Unser erstes Treffen fand im April statt, und erst jetzt haben wir den Deal über die Bühne gebracht, weil es uns wichtig ist, auch wirtschaftlich vernünftig zu agieren.“ Und weiter: „Wir haben noch jede Menge Ideen. In vielen anderen Märkten startet der Transfermarkt jetzt erst richtig, und dann werden wir sehen, was die beste Lösung für Borussia Dortmund ist.“
Kölns Trainer René Wagner (38) hofft weiterhin auf weitere Einsätze von El Mala im FC-Trikot und sagte auf Nachfrage: „Wir wissen nicht, was passiert. Der Junge vermittelt uns jeden Tag das Gefühl, dass er mit keinem Gedanken an einen Abschied denkt. Was dann geschieht, können wir alle nicht beeinflussen. Außer vielleicht er selbst und der Verein. Aktuell sind wir in der Lage, dass Said El Mala bei uns Fußballer bleibt.“ Die anhaltenden Spekulationen und Gerüchte stören Wagner nicht. „0,0! Mir sind die Gründe für Saids Entwicklung im Sommer natürlich nicht bekannt – doch wenn die ganzen Gerüchte dazu beitragen, dass ein solcher Said El Mala im Training und in den Spielen so aufblüht, dann waren die Gerüchte sehr, sehr gut für uns, weil er derzeit ein tadelloses Bild abgibt.“
Der zähe Poker um El Mala – in dieser Woche wird sich weisen, ob sich die verhärteten Fronten zwischen Köln und Dortmund endlich auflösen …


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