Köln – Der Poker um FC-Juwel Said El Mala (19/Vertrag bis 2030) spitzt sich zu. Vier Wochen vor dem Saisonstart liefern sich Dortmund und Köln ein Tauziehen um das Ausnahmetalent. Nun verfolgt der FC eine neue Taktik, die den BVB noch stärker unter Druck setzt.
Der Revierclub liegt mit seinem schriftlichen Angebot von 34 Millionen Euro sofortiger Ablöse plus zehn Millionen an Bonuszahlungen bereits so deutlich unter der von Köln gesetzten Schmerzgrenze von 50 Millionen, dass der FC keine Verhandlungsbasis sieht. Der Deal könnte sich jedoch im Laufe der Zeit noch weiter verteuern.
Wie The Pik erfahren hat, hat Köln El Mala und seiner Familie zwar weiterhin kein Ultimatum für einen Wechsel gesetzt und würde seinen Star auch noch in den letzten Zügen der Transferperiode abgeben. Intern haben die Verantwortlichen jedoch beschlossen, dass selbst die bisher geforderten 50 Millionen zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr ausreichen.

Warum El Mala immer teurer wird
Dafür gibt es zwei Ursachen. Zum einen würde es für den FC gegen Ende der Transferphase deutlich schwieriger, überhaupt einen Nachfolger für El Mala zu verpflichten. Zum anderen müsste Köln bei einem Last-Minute-Transfer in dieser Größenordnung auf dem Markt dann wesentlich höhere Summen zahlen als in der aktuellen Transferperiode – zumal jeder Klub dann um die üppigen Einnahmen weiß.
Mit jeder verstreichenden Woche wird El Mala für Dortmund also kostspieliger. Kölns Kaderplaner Tim Steidten erklärt: „Es ist auch immer eine Frage der Zeit: Wenn sich Deine Kassen erst zwei Tage vor Transferschluss füllen, ist das in dem Moment auch nichts wert.“
Köln rechnet mit einem Verbleib El Malas
Daher die neue Transferstrategie. Unabhängig davon geht der FC nach den Gesprächen mit El Mala weiterhin fest davon aus, dass der Tempodribbler bleibt. Und El Mala selbst sendet im täglichen Training in Kitzbühel ebenfalls keine gegenteiligen Signale.
Steidten sagt dazu: „Wir sind da absolut entspannt. Said ist Spieler des 1. FC Köln und er fühlt sich sehr wohl – und wir fühlen uns genauso wohl mit Said, insofern gibt es aktuell auch überhaupt keinen Grund, über etwas anderes zu sprechen.“
Einen Plan B gibt es nach Informationen von The Pik dennoch...





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