Dortmund (NRW) – Ein Video, das den Rocker Elvedin M. (44, bekannt als „Eko the Troublemaker“) zeigt, wie er den Hund seiner Ex-Partnerin mit einer Leine schlägt, sorgte für Empörung. Er begründete die Tat damit, dass der Belgische Schäferhund „Eddy“ die gemeinsame Tochter attackiert habe. Nun stellt seine Ex-Freundin die Darstellung infrage.
Eko hatte von „drei Attacken“ auf das 18 Monate alte Kind berichtet. Nachdem der Hund die Kleine angeblich am Auge verletzt habe, habe er die Kontrolle verloren und das Tier mit der Leine geschlagen, so der Rocker.
Ex-Partnerin: „Ekos Aussage ist falsch“
„Eko lügt!“, sagt Kira K. (32), die ehemalige Lebensgefährtin. „Mein Hund hat unsere Tochter zu keinem Zeitpunkt angegriffen. Eddy liebt Mila – und Mila liebt Eddy. Der wahre Auslöser war, dass Eddy in die Wohnung gemacht hatte. Meine Tochter und ich waren zu diesem Zeitpunkt nicht da, sondern bei meiner Mutter.“

Mutter: Hund verletzte Tochter versehentlich
Den Vorfall zwischen Eddy und Mila im Dortmunder Wohnhaus bestätigt Kira K., „aber es war kein böswilliger Angriff des Hundes. Die beiden spielten auf dem Boden, Eddy lag auf dem Rücken, ich kraulte ihn. Als er sich plötzlich umdrehte, traf er meine Tochter versehentlich mit der Pfote im Gesicht.“ Es habe nur einen zweiten Zwischenfall gegeben, als der Hund beim Spielen mit einem Knochen Kiras Hand erwischte. Beide Male sei sie vorsorglich mit ihrer Tochter ins Krankenhaus gefahren.

Als Eko ihr das Video der Misshandlung schickte, war sie bei einem Frauenfußballspiel. „Ich war geschockt, fuhr sofort zur Wohnung und holte Eddy da raus.“ Das Paar lebt getrennt. Über Ekos Verhalten sagte sie: „Welcher Mensch ist so krank, einem Tier so etwas anzutun und sich dabei auch noch zu filmen?“
%20von%20der%20Polizei%20beschlagnahmt%20und%20ins%20Tierheim%20gebracht%20worden%2C593019dc.webp)
Ermittlungen gegen Rocker wegen Tierquälerei
Gegen Elvedin M., der die Misshandlung und die Videoaufnahmen eingeräumt hat, wird wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Im Beschluss des Amtsgerichts Dortmund heißt es: „Ein Videoclip zeigt die massive Misshandlung eines belgischen Schäferhundes. Ein am Boden liegender und verängstigter Hund wird mehrfach mit einer Lederleine geschlagen. Dabei schreit eine männliche Stimme das Tier an, bestraft es augenscheinlich für das Urinieren in die Wohnung.“
Kira K. kämpft um Rückkehr von Eddy
Nach der Verbreitung des Videos im Netz stellte die Polizei Eddy sicher und brachte ihn ins Tierheim. Kira K. steht mit den Behörden in Kontakt. „Ich möchte Eddy so schnell wie möglich zurück. Ich gehe regelmäßig mit ihm zu einer Hundetrainerin, die ihm keinerlei aggressives Verhalten gegenüber Menschen oder anderen Hunden bescheinigt.“ Nicht der „total liebe“ Eddy sei das Problem, sondern der „Psychopath und Sadist, der ihm das angetan hat“.
Auf Nachfrage zu den Vorwürfen seiner Ex sagte Eko: „Sie beschönigt das Ganze und spielt die Angriffe herunter. Das tut sie, um den Hund zurückzubekommen.“
%252C%2520Ex-Freundin%2520des%2520Dortmunder%2520Ex-Bandidos-Bosses%2520%25E2%2580%259EEko%2520the%2520Troublemaker%25E2%2580%259C%2520(re.)%252C%2520ka%25CC%2588mpft%2520darum%252C%2520ihren%2520beschlagnahmten%2520Malinois%2520%25E2%2580%259EEddy%25E2%2580%259C%2520zuru%25CC%2588ckzubekommen.webp&w=1200&q=75)


%2520hat%2520die%2520to%25CC%2588dliche%2520Attacke%2520und%2520das%2520widerliche%2520Snapchat-Video%2520gestanden.webp&w=1200&q=75)


%2520liebte%2520ihre%2520Cartier-Uhr%2520%25E2%2580%2593%2520trug%2520sie%252015%2520Jahre%2520lang%2520jeden%2520Tag%2520am%2520Handgelenk%252C%2520nach%2520Angaben%2520ihrer%2520Familie%2520auch%2520im%2520Krankenhaus.webp&w=1200&q=75)
.webp&w=1200&q=75)
%2520ist%2520Tabellenfu%25CC%2588hrer%2520der%25202.%2520Liga.webp&w=1200&q=75)

.webp&w=1200&q=75)