Santo Domingo (Dominikanische Republik) – Die Leidensgeschichte nach ihrer missglückten Po-Operation reißt nicht ab! Reality-Star Gina-Lisa Lohfink (39) leidet weiterhin unter den Spätfolgen eines fehlgeschlagenen Schönheitseingriffs in der Türkei. Nun ereignete sich während ihres Karibik-Urlaubs ein medizinischer Notfall.

Gina-Lisa berichtet: „Es geht wieder um meine Po-OP. Sowohl am operierten Bein als auch am Gesäß haben sich Wunden geöffnet. Von dem Material ist noch zu viel in meinem Körper. Das muss dringend entfernt werden.“ Die Rede ist vom Füllstoff Aquafilling (Polyamidgel-Mix), der sich nach wie vor in ihrem Gewebe befindet und ihr permanent Probleme bereitet. Aktuell hat sie offene Stellen, aus denen Eiter und Flüssigkeit austreten.

Gina-Lisa wird in der Dominikanischen Republik medizinisch versorgt. Ein Arzt gibt ihr eine Injektion
Quelle: Privat

Der Eingriff holt sie bis heute ein

Die Vorgeschichte liest sich wie ein Albtraum: 2023 unterzog sich Gina-Lisa in der Türkei einer Gesäßoperation. Seit diesem Zeitpunkt kämpft sie mit erheblichen Komplikationen. Zu Beginn des Jahres 2026 offenbarten MRT-Aufnahmen ein gewandertes Material im Gewebe. Eine Kombination aus Eigenfett und Aquafilling hatte sich bis in den Oberschenkelbereich ausgebreitet. Im Januar erfolgte eine erste Notoperation: Ein Teil des verschobenen Materials konnte dabei entfernt werden.

Gina-Lisa Lohfink mit Chefarzt Dr. Dr. Andreas Dorow (53, M.) und Oberarzt Dr. Abdulwares Meiwandi in Waldshut. Sie retteten ihren Hintern – ein Großteil des Fremdmaterials konnte entfernt werden
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Im Mai sprach die 39-Jährige offen über ihre größte Sorge: den möglichen Verlust ihres Beins. Damals wurde über Eiter, starke Schmerzen und die komplizierte Behandlung berichtet. Ihre behandelnden Mediziner stuften den Fall als außergewöhnlich schwierig ein. Nun folgt der nächste Rückschlag – tausende Kilometer entfernt von der Heimat.

Medizinische Versorgung in der Karibik

Gina-Lisa muss in der Karibik jedoch nicht auf fachkundige Hilfe verzichten. Sie steht in engem Austausch mit ihren deutschen Ärzten und erhält parallel vor Ort medizinische Betreuung. Gina-Lisa erklärt: „Ich habe mit meinen Ärzten Dr. Dr. Dorow und Dr. Rommel in Deutschland telefoniert. Sie haben mich beruhigt. Auch hier gibt es hervorragende Mediziner, die sich sehr gut um mich kümmern. Ich bekomme eine Infusion und zwei Injektionen.“


Im Januar 2026: Mit dem Stift markiert der Arzt an Gina-Lisa Lohfinks rechtem Oberschenkel jene Stellen, an denen sich Überreste früherer Beauty-Eingriffe im Gewebe gesammelt hatten. Diese konnten teilweise entfernt werden
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Anschließend schildert sie den aktuellen Zustand ihrer Wunden: „Solange das Material aus den offenen Stellen austritt, ist das ein gutes Zeichen. Damit meine ich den Eiter. Allerdings leide ich unter Schwindel, Übelkeit und musste mich bereits übergeben. An hohe Temperaturen bin ich zwar gewöhnt, doch die extreme Hitze hier setzt meinem Körper zusätzlich zu.“ Sie nimmt weiterhin Schmerzmittel und Antibiotika ein.

Gina-Lisa: „Der Körper signalisiert, der Dreck muss raus“

Gina-Lisa ist sich bewusst, dass ihr Körper das verbliebene Fremdmaterial mit aller Macht ausscheiden möchte: „Mein Körper sendet deutliche Signale, dass der Dreck raus muss. Falls der Eiter und das restliche Aquafilling-Eigenfett-Gemisch in meinem Körper verbleiben, habe ich große Angst vor den Konsequenzen. Für mich wirkt diese Kombination wie ein toxischer Cocktail. Ich befürchte, im schlimmsten Fall mein Bein zu verlieren oder sogar zu sterben.“ Trotz allem versucht Gina-Lisa, optimistisch zu bleiben. Sie setzt ihr Vertrauen in die Mediziner und hofft darauf, dass ihr Körper das verbliebene Material nach und nach abstoßen wird.