Mallorca (Spanien) – Er handelt mit Luxusimmobilien auf Mallorca, feiert Partys mit Hollywood-Größen und scheffelt Millionen. Doch der Glanz hat seinen Preis: Marcel Remus (39) zahlt dafür mit einem zerrütteten Verhältnis zu seinem Vater, familiären Geldstreitigkeiten, kaum Kontakt zu den Großeltern und einer Beziehung, die an seinem Ruhm zerbrach.
Seine Einkünfte machte der Spitzenmakler selbst öffentlich: Wie RTL berichtet, erwirtschaftete seine Firma vor zwei Jahren einen Gewinn von rund 3,26 Millionen Euro – das entspricht etwa 271.500 Euro monatlich. Remus dazu: „Wenn man das laut ausspricht, ist das schon eine verrückte Summe.“
In der neuen RTL-Dokumentation „Millionen-Makler Marcel Remus ganz privat – Der Preis meines Erfolgs“ (ab Sonntag, 23. August) gewährt der Immobilienprofi erstmals ungewohnt offene Einblicke. Warum jetzt? Remus erklärt: „Ich lebe seit 20 Jahren auf Mallorca, und die meisten kennen natürlich den Marcel Remus mit Immobilien, Villen, prominenten Gästen und der Lifestyle Night. Aber das ist nur ein Teil meines Lebens.“

Besonders belastend: das zerrüttete Verhältnis zu seinem Vater. Nach 30 Jahren Ehe trennten sich Marcels Eltern, anschließend brach der Kontakt ab. Remus: „Ich habe sehr lange nicht mit meinem Vater gesprochen.“ Und heute? „Mittlerweile spricht man etwa drei- bis viermal im Jahr.“ Es sind Aussagen, die Marcel Remus selten von sich gibt. Sein Familienkonflikt bleibt normalerweise privat. Doch eines ist klar: Sobald es um Geld geht, wird es heikel.
Neid und Missgunst
Remus berichtet, dass sich Verwandte bei ihm melden und schnell seine Millionenabschlüsse und Provisionen thematisieren: „Ich habe bei Instagram gesehen, du hast wieder ein Haus verkauft. War ja ein teures Objekt. Und wie viel Provision gab es da eigentlich?“ Das stört ihn. Remus: „Was ist das für eine Frage? Frag doch erst mal, wie es mir geht.“ Selbst seine Spenden an Tierschutzorganisationen sorgen in der Familie für Diskussionsstoff. Angehörige hätten hinterfragt, warum er nicht lieber „innerhalb der Familie spenden würde“. Remus bringt es auf den Punkt: „Das Thema Geld und Familie ist schwierig.“
Auch zu seinen Großeltern bestehe kaum noch Kontakt. Wegen einer „finanziellen Angelegenheit“ habe sich das Verhältnis „zerrüttet“. Näher darauf geht er in der Doku nicht ein. Auf die Frage, ob Geld einsam mache, antwortet er: „Es ist nicht einfach. Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“
Seine Liebe scheiterte an der Öffentlichkeit
Auch seine letzte Beziehung zerbrach an den Folgen seiner Bekanntheit. Remus war mit einer Mallorquinerin aus einer erfolgreichen Unternehmerfamilie liiert. Ihr Vater habe nicht gewollt, „dass sie plötzlich in der Zeitung steht, in den Medien auftaucht und im Fernsehen zu sehen ist“. Remus bestätigt das Scheitern: „Das war der Grund, das war eindeutig der Grund.“
Remus: „Lass sie doch vermuten, worauf ich stehe“
Heute hält er sein Privatleben bewusst bedeckt. Dass über seine sexuelle Orientierung häufig spekuliert wird, nimmt er gelassen: „Lass sie alle reden, lass sie ruhig vermuten, worauf ich stehe.“ Auf die direkte Frage nach einer Beziehung stellt er klar: „Mit einer Frau.“ Doch nicht alles möchte Remus preisgeben. Er sagt: „Öffentlichkeit bedeutet nicht, dass man sein gesamtes Leben offenlegen muss. Einen geschützten Bereich wird es bei mir immer geben.“ Aktuell ist Remus Single. Er weiß: „Einen Job oder eine Berufung kann eine Beziehung zu einem Menschen nicht ersetzen.“ Manchmal, räumt er ein, wäre das Leben womöglich schöner „mit drei Kindern und einer Familie“.
Sein Erfolg ermöglicht ihm fast alles. Doch Geld und öffentliche Aufmerksamkeit können auch Distanz schaffen. In der neuen, rund 45-minütigen RTL-Doku zeigt der Selfmade-Unternehmer die private Seite hinter Millionenabschlüssen, Luxusvillen und glamourösen Auftritten. Remus: „Am Ende zählen die Menschen, die auch dann noch da sind, wenn es nichts zu verkaufen, nichts zu feiern und keine Kamera gibt.“



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