Siegburg (NRW) – Mit der Absicht, Menschen zu töten, stieg ein vermummter 20-Jähriger am Donnerstagabend in den ICE 19 nach Frankfurt am Main. In seinem Rucksack befanden sich Messer und Rauchgranaten. Zudem ließ er eine Softair-Granate im Waggon detonieren, wodurch zwölf Personen verletzt wurden. Nun wird bekannt: Der mutmaßliche Angreifer ist der Polizei bereits als Rechtsextremist bekannt.
Wie Thepik aus Ermittlerkreisen erfuhr, soll der Verdächtige noch während der Zugfahrt, aber vor seiner Tat, mehrere Medienhäuser per E-Mail kontaktiert und einen Anschlag angekündigt haben. Laut Informationen nannte er dabei sowohl den ICE als geplanten Tatort als auch die Strecke zwischen Köln und Frankfurt. Er habe zudem angekündigt, mit einem Messer möglichst viele Menschen töten zu wollen.

Täter bereits polizeibekannt
Noch bevor die Polizei die Droh-E-Mails erhielt, kam es zum versuchten Anschlag. Der Vorfall ereignete sich am Bahnhof Siegburg in Nordrhein-Westfalen. Gegen 21 Uhr war in Wagen 23 des ICE eine Explosion zu hören, Rauch breitete sich aus. Eine Softair-Granate war aus einer Zugtoilette in den Gang geschleudert worden. Durch umherfliegende Softairkugeln erlitten insgesamt zwölf Menschen leichte Verletzungen. Eine Person zog sich vermutlich ein Knalltrauma zu und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen deutschen Staatsbürger aus Aachen. Der 20-Jährige ist laut Informationen bereits polizeibekannt und wird dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet. Ein anderer Fahrgast griff mutig ein und hielt den Mann in der Zugtoilette fest. Dort nahmen ihn Polizeibeamte in Gewahrsam und führten ihn in Handschellen ab. Bei der Durchsuchung sicherten die Einsatzkräfte zwei Messer, zwei frei verkäufliche Rauchgranaten sowie eine Maske.

Der ICE wurde zum Tatort erklärt, weiträumig abgesperrt und von der Spurensicherung untersucht. Erst gegen 1 Uhr nachts konnte der Zug wieder freigegeben werden. Für die etwa 180 Passagiere waren Notfallseelsorger im Einsatz. Sie wurden anschließend mit Bussen nach Frankfurt gebracht. Der Tatverdächtige befindet sich weiterhin in Gewahrsam. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz ermittelt.
Was ist eine Softair-Granate?
Eine Softair-Granate ist ein Zubehör aus dem Airsoft-Sport, das eine Explosion simuliert, ohne echte Sprengstoffe zu verwenden. Sie funktioniert meist mit Gas oder Federmechanik und verteilt kleine Plastikkugeln oder erzeugt einen Knall. Obwohl sie nicht tödlich ist, kann sie bei unsachgemäßer Nutzung Verletzungen verursachen, insbesondere an den Augen.


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