Dortmund – Während die Verantwortlichen von Borussia Dortmund weiterhin um die Zukunft von Said El Mala ringen, bahnt sich womöglich das nächste Transferthema an. Wie zu erfahren war, haben sich Real Sociedad und Betis Sevilla auf die Lauer gelegt und zeigen Interesse an Stürmer Fabio Silva (24). Bei den Schwarz-Gelben herrscht ob der Avancen allerdings noch keine Unruhe. Intern soll der Angreifer klar signalisiert haben, dass er in der kommenden Spielzeit beim BVB angreifen und mit dem Klub in der Champions League auflaufen möchte. Gänzlich entspannt dürfte die Lage dennoch nicht sein.

Kein Stammplatz in Sicht für Silva

In seiner Debütsaison für Dortmund stand Silva in 39 Pflichtpartien auf dem Platz, traf dabei dreimal und bereitete sieben weitere Treffer vor. Eine Bilanz, die ausbaufähig ist? Der BVB hatte den Offensivspieler im vergangenen Sommer für eine zunächst fällige Ablöse von 22,5 Millionen Euro von Wolverhampton losgeeist und ihn bis 2030 unter Vertrag genommen.

Auch in den bisherigen Testspielen der Vorbereitung gelang es Silva trotz sichtbaren Engagements nicht, vollends zu überzeugen. Der Stürmer zeigt vollen Einsatz, arbeitet unermüdlich und ist auf dem Platz stets präsent. Beim Abschluss fehlte ihm jedoch häufig das nötige Glück. Immerhin gelang ihm beim 1:0-Erfolg über den FC Tokyo mit einem sehenswerten Drehschuss der Siegtreffer. Beim 3:2 gegen Arsenal war er zudem am Zustandekommen des frühen 1:0 beteiligt.

Fest steht: Die Primera División ist Silva bestens vertraut. Während seiner Leihe zu UD Las Palmas in der Saison 2024/25 erzielte er in 24 Ligaspielen zehn Tore und legte drei weitere auf – seine bis dato erfolgreichste Spielzeit in einer europäischen Top-Liga.

Bereits im Verlauf der vergangenen Saison hatte sich Silva mit einem möglichen Abschied auseinandergesetzt. Aktuell präsentiert sich die Lage anders: Der Portugiese ist entschlossen, sich beim BVB durchzusetzen und den internen Konkurrenzkampf anzunehmen. Gleichzeitig ist ihm bewusst, dass er für mehr Einsatzzeit und eine gewichtigere Rolle liefern muss. Das Interesse aus Spanien dürfte seine Situation kaum einfacher machen. Bis zum Ende der Transferperiode bleibt seine Personalie ein Thema, das die Bosse im Blick behalten müssen…