Bei Borussia Dortmund zeichnet sich der nächste Vertragskonflikt ab. Nach den erfolgreich beendeten, langwierigen Verhandlungen mit Verteidiger Nico Schlotterbeck (26) – er verlängerte bis 2031 und erhielt eine WM-Klausel für drei Top-Klubs – nimmt ein ähnlich komplizierter Fall Gestalt an.
Seit Monaten führt der BVB auch mit Offensivspieler Karim Adeyemi (24) Gespräche über eine Verlängerung seines Vertrags, der 2027 ausläuft. Die Verhandlungen stocken. Neben einer Gehaltssteigerung ist erneut eine Ausstiegsklausel ein zentraler Konfliktpunkt. Ein erneutes Klausel-Poker beim Dortmunder Bundesligisten!

Finanzielle Katastrophe für Dortmund droht
Das Horrorszenario: Adeyemi verlässt den BVB im Sommer 2027 ohne Ablöse. Der Verein würde dadurch etwa 50 Millionen Euro Eigenkapital in Form des Marktwerts des Spielers einbüßen. Dies zu verhindern, hat für Sportvorstand Lars Ricken (49) und Sportdirektor Ole Book (40) aktuell höchste Dringlichkeit. Es sind kreative Ansätze gefragt.
Der BVB soll bereit sein, Adeyemi entgegenzukommen. Ähnlich wie bei Schlotterbeck, wo eine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden wurde, könnte eine Ausstiegsklausel den Kompromiss bilden. Diese Option wird seit Wochen ausdrücklich vom wechselwilligen Star und seiner von Top-Berater Jorge Mendes (ehemals Ronaldo) geführten Agentur Gestifute eingefordert.
Grundsätzlich gleicht die Lage der von Schlotterbeck. Erstens: Dem BVB liegen aktuell keine Top-Angebote für den kommenden Sommer vor. Zweitens: Potenzielle Interessenten würden aufgrund der kurzen Restvertragslaufzeit vermutlich nur Ablösesummen deutlich unter dem Marktwert bieten. Ein neuer Vertrag ist daher das primäre Ziel des BVB, um Adeyemis Wert zu erhalten.
Ein weiterer zäher Verhandlungsmarathon bei Borussia. Fest steht, dass auch Dortmund Forderungen stellt. Als Gegenleistung für eine mögliche Klausel und eine Gehaltserhöhung von seinem derzeitigen Verdienst von bis zu 6 Millionen Euro werden von Adeyemi dauerhaft starke Leistungen erwartet. Derzeit reichen seine Leistungen unter Trainer Niko Kovac (54) meist nur für die Ersatzbank. Folge: Adeyemi spielt auch bei der WM-Nominierung kaum eine Rolle und kann seinen Marktwert kaum erhöhen.
Ein Teufelskreis, den Book und Ricken rasch durchbrechen müssen. Nur so können sie das finanzielle Desaster bei Adeyemi abwenden.
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