München – Mit Ismael Saibari (25/für 50 Millionen aus Eindhoven), Nathaniel Brown (23/für 50 Millionen aus Frankfurt) und Bara Ndiyae (18/für 3,5 Millionen von Gambino) investierten die Bayern über 100 Millionen Euro in ihre neuen Aushängeschilder. Im Optimalfall möchte man an der Isar jedoch fast denselben Betrag wieder einnehmen.

Die Preisvorstellungen der Bayern-Stars: Der Rekordmeister kalkuliert mit zusätzlichen Einnahmen von über 50 Millionen Euro durch Verkäufe!

Im Podcast „Bayern-Insider“ wurde ausführlich über die Abgänge und mögliche Verkaufskandidaten diskutiert. Besonders bei drei Spielern erhofft sich der Klub hohe Einnahmen: den zuletzt verliehenen Joao Palhinha (31), Sacha Boey (25) und Bryan Zaragoza (24). Für alle drei gibt es in München keine sportliche Zukunft mehr. Dennoch wollen die Verantwortlichen sie nicht unter Wert abgeben. Falk erklärt: „Bayern peilt 90 Millionen Euro an Transfererlösen an. Deshalb hat man klare Preisuntergrenzen definiert: Bei Zaragoza 8,5 Millionen, bei Boey 15 Millionen und bei Palhinha 30 Millionen.“

Rund 40 Millionen durch kleinere Verkäufe

Die Hürde: Das Interesse an Boey und Zaragoza hält sich bislang in engen Grenzen. Bei Palhinha zeigen zwar Aston Villa, Newcastle und Benfica Interesse, doch die gebotenen Summen bleiben hinter den Münchner Forderungen zurück. Niedderer merkt an: „Bayern wird Zugeständnisse machen müssen. Ein gewisses Pokern ist möglich, aber die Gefahr besteht, auf den Spielern sitzen zu bleiben. Genau das will man unbedingt vermeiden, schließlich sind auch hohe Gehälter im Spiel.“ Die hohen Preisvorstellungen verhinderten bereits, dass Leihklub Tottenham die Kaufoption für Palhinha zog.

Positiv: Durch kleinere Abgänge hat Bayern bereits beachtliche Einnahmen erzielt: Noel Aseko (12 Millionen), Daniel Peretz (8 Millionen), Alexander Nübel (6,25 Millionen), Jonah Kusi-Asare (6 Millionen), Jonathan Asp Jensen (6 Millionen), Maurice Krattenmacher (2 Millionen) und Lovro Zvonarek (1,5 Millionen) summierten sich auf fast 40 Millionen Euro. Nun muss nur noch das teure Leih-Trio verkauft werden, um weitere Millionen in die Kasse zu spülen...