München (Bayern) – Vergangenheit geprägt von Clan-Konflikten, Rap-Dramen und tiefem Misstrauen. Die Gegenwart? Sie sieht ganz anders aus: Grillabende mit Nachbarn und befreundeten Paaren. Bushido (bürgerlich Anis Ferchichi, 47) gewährt im Podcast „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ überraschend emotionale Einblicke in seinen Lebenswandel in München.
Therapiesitzung als Schlüsselmoment
Der Auslöser für diese Offenheit war eine Therapiestunde am Abend zuvor. Seine Therapeutin habe etwas ausgesprochen, das den Rapper tief berührt habe: „Sie hat echt zu mir gesagt, dass sie sich total freut, weil ich habe das erste Mal, also hat sie jedenfalls das Gefühl, Freunde.“ Bushido pflichtet ihr bei: „Und ich hab zu ihr gesagt, ja, das empfinde ich genauso.“

Diese Aussage überrascht, denn der Rapper gesteht, dass Freundschaften für ihn früher kaum eine Rolle spielten: „Ich habe nie großartige Freunde gehabt. Ich wollte auch nie Freunde haben.“ Die wenigen engeren Kontakte stammten fast immer aus der Rap-Szene – das habe ihn irgendwann nur noch abgestoßen. „Das war mir zu viel Rap“, erklärt Bushido offen. Irgendwann habe er regelrecht einen „Kotzreiz“ entwickelt.
Heute sei alles anders. Gemeinsam mit seiner Frau Anna-Maria Ferchichi (44) lebt der Musiker in Grünwald bei München – und dort scheint die Familie endlich angekommen. Besonders wichtig: Der neue Freundeskreis habe „mit Rap nichts zu tun“. Genau das mache alles „so unbeschwert“, findet Anna-Maria.
Freundeskreis stammt aus Anna-Marias Umfeld
Die Mutter von acht Kindern berichtet, wie glücklich sie über das neue Umfeld ihres Mannes ist. Viele Menschen, mit denen das Paar nun Zeit verbringe, kämen eher aus „ihrem Lager“. Bushido habe erstmals Leute um sich, die teilweise seit 15 oder 20 Jahren in Anna-Marias Leben sind. Darüber schwärmt sie: „Ich finde das voll schön.“

Das Leben der Ferchichis wirkt plötzlich erstaunlich bodenständig. Statt Luxus und ständiger Action sprechen die beiden von Gartenabenden, Urlauben mit Freunden und gemeinsamen Essen. Anna-Maria erklärt: „Das macht mich so glücklich, wenn wir bei uns im Garten sitzen, Freunde zum Grillen kommen oder wir schön irgendwo abends Essen gehen.“ Auch Urlaub in den deutschen Bergen und den Nachbarländern sei für sie plötzlich ein Traumurlaub.
Vor allem Dubai habe ihnen laut Anna-Maria vieles nicht geben können. Die Familie lebte dort zwar luxuriös, doch es habe stets etwas gefehlt: Natur, Ruhe und echte Beständigkeit. „Wir sind immer wieder umgezogen“, erinnert sie sich. Mal war die Schule der Kinder nicht passend, mal fehlte ein Garten, mal war der Reitstall zu weit weg. „Irgendwie kam immer was Neues, Imposantes dazu, aber wieder hat das Wesentliche gefehlt.“
Heute habe sie erstmals das Gefühl: „Es stimmt. Sachen stimmen.“ Nach Jahren voller öffentlicher Konflikte, Umzüge und Chaos scheinen die Ferchichis genau das gefunden zu haben, wonach sie lange suchten: Ruhe, Alltag und echte Freunde.
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