Asche gegen die Drogen-Rapper
Asche war zu Gast im Podcast von Nizar und Shayan und hat dort deutliche Worte für einen ganzen Teil der Szene gefunden. Der Rapper macht keinen Hehl daraus, was er von Kollegen hält, die Drogenkonsum in ihrer Musik zelebrieren: „Ich halte nichts von diesen Junky Rappern.“
Für Asche geht es dabei um die Verantwortung gegenüber einem sehr jungen Publikum. Wer sich über Jahre selbst zerstöre, davon rappe und singe, wie gut es sei, Drogen zu nehmen, und damit eine ganze Jugendgeneration animiere, ist für ihn kein Künstler mehr: „Dann bist du ein Schädling, der sich selber schadet.“
Er ordnet diese Künstler auch gesellschaftlich ein. Gerade weil sie Reichweite haben und die Jugend damit erreichen, sind sie für ihn „die größten Schädlinge“. Wie die Musikindustrie darüber denkt, interessiert ihn nach eigener Aussage wenig - er werde bei seiner Haltung bleiben, selbst wenn am Ende kaum noch jemand seine Platten kauft.
„Ich kaufe dir das nicht ab“
Besonders wenig hält Asche von Rappern, die nach Jahren des Drogenkonsums plötzlich die Läuterung für sich entdecken. Für ihn ist das ein durchschaubares Manöver, sobald das alte Image nicht mehr zieht: „Dann sagst du nach paar Jahren, ich bin geläutert.“ Seine Antwort darauf fällt knapp aus: „Ich kaufe dir das nicht ab.“
Dass ihn dieses Thema so beschäftigt, hat einen persönlichen Hintergrund. Asche berichtet von einem Viertel in Bochum, in dem er unterwegs war, und von Freunden, die er dort verloren hat. Zwei hätten sich vor einen Zug geworfen, einer habe sich erhängt, einer sei von einem Hochhaus gesprungen, einer habe sich die Pulsadern aufgeschnitten.
Als Gegenentwurf verweist er auf den Kampfsport, für den er seit Jahren wirbt und in dem er zuletzt Samra öffentlich zum MMA-Kampf herausgefordert hat, sowie auf die Nachrichten von Fans, die deswegen mit dem Training angefangen haben. Ein einzelnes verändertes Leben wiegt für ihn schwerer als jeder Chartplatz: „Scheiß auf Platz 1, scheiß auf Goldplatten. Ich habe ein Leben verändert.“







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