Washington/Havanna – Könnten Drohnen aus Kuba Florida bedrohen? In Washington wächst die Besorgnis über mehr als 300 Kamikaze-Drohnen, die angeblich vom Iran und Russland an das Regime in Havanna geliefert wurden. Laut einem Bericht des Portals „Axios“ wird befürchtet, dass diese für Angriffe auf die nur 145 Kilometer entfernte Insel Key West oder den US-Stützpunkt Guantánamo Bay genutzt werden könnten.
Sollte Kuba tatsächlich über solche Shahed-Drohnen verfügen, wäre sogar das rund 471 Kilometer entfernte Palm Beach in Reichweite – dort liegt das Präsidentendomizil Mar-a-Lago. In diesem Luxus-Resort empfängt Donald Trump (79) regelmäßig Staatsgäste. Der Secret Service sichert es besonders gut, doch stellt sich die Frage, ob es ausreichend gegen die berüchtigten iranischen Kampfdrohnen geschützt ist.

Dem Bericht zufolge sollen die Angriffsdrohnen seit 2023 aus Russland und dem Iran eingetroffen und an strategischen Orten auf der Insel verteilt worden sein. Dies löste bei Bewohnern Südfloridas beinahe Panik aus. Der örtliche Sheriff von Key West, Rick Ramsey, rief die Öffentlichkeit zur Ruhe auf. Hintergrund: Die Spannungen zwischen den USA und Kuba haben sich in den letzten Wochen verschärft. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel (66) warnte kürzlich vor einem „Blutbad“, sollten die Feindseligkeiten in einen Krieg münden.
Kubas Außenminister Bruno Rodríguez (68) beschuldigte die USA, mit der angeblichen Drohnenbedrohung einen Vorwand für einen Militärschlag gegen den Inselstaat zu schaffen.
Kuba rückt ins Zentrum des Weißen Hauses
Der Druck auf Kuba wächst täglich: Aufgrund der Ölblockade ist die Energieversorgung des Landes zusammengebrochen. Die elf Millionen Kubaner leiden unter einer massiven Energie- und Versorgungskrise mit Stromausfällen, Treibstoffmangel und Müllbergen. „Das Land steht am Rand einer humanitären Katastrophe“, sagt Kuba-Experte Jorge Duany.

Kuba ist längst Chefsache im Weißen Haus. Das zeigte zuletzt der Besuch von CIA-Chef John Ratcliffe (60) in Havanna. „Dieser Besuch wirkte wie ein Ultimatum an die kubanische Führung“, so Duany: „Die Botschaft lautete: Öffnet eure Wirtschaft, lasst mehr Privatsektor zu, macht politische Zugeständnisse – oder der Druck steigt weiter!“
US-Außenminister Marco Rubio (54), dessen Eltern aus Kuba stammen, hat vor allem Kubas Führer Díaz-Canel im Visier. Offenbar setzt Washington – ähnlich wie in Venezuela – auf einen kooperativeren Kopf in Havanna. „Ratcliffes Ziel war es wohl, den kubanischen Präsidenten zum Rücktritt zu bewegen – und ihm klarzumachen, dass Trump es mit einem ‚Regimewechsel‘ ernst meint“, erklärt der US-Politologe Jonathan Cristol.

Auch im Castro-Clan läuft offenbar die Suche nach möglichen Ansprechpartnern. Die Familie dominiert Kuba seit der kommunistischen Revolution von 1959. Die Fäden zieht noch immer Fidel-Bruder Raúl Castro (94). Immer häufiger fällt jedoch der Name seines Enkels Raúl Guillermo Rodríguez Castro (42), bekannt als „El Cangrejo“ – die Krabbe.
Er war Bodyguard seines Großvaters und hat beste Verbindungen zum mächtigen Militärkonzern GAESA. Zuletzt wurden Kontakte zu Rubio bekannt. Es ist möglich, dass bald ein USA-freundlicherer Castro die Karibikinsel regiert.
Jorge Duany ist ein in Kuba geborener emeritierter Professor für Anthropologie an der Florida International University (FIU) und war früher Direktor des Cuban Research Institute der FIU.
Jonathan Cristol ist Experte für internationale Sicherheit – er promovierte in „International Relations“, lehrt an Universitäten und publiziert regelmäßig in Medien wie CNN oder beim World Policy Institute.
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