London – Ist es eine freiwillige Entscheidung, mit der Harry (41) und Meghan (45) Kalifornien den Rücken kehren und nach Großbritannien zurückkehren – oder gibt es einen versteckten Grund? Bemerkenswert: Seit Jahren beschäftigt ein Rechtsstreit um die Aufenthaltserlaubnis des Prinzen die US-Justiz. Aktuelle Gerichtsunterlagen vom August 2026 belegen, dass das US-Außenministerium zentrale Dokumente zu Harrys Visum unter Verschluss hält.

Die konservative Denkfabrik Heritage Foundation hat Klage gegen das US-Heimatschutzministerium und das US-Außenministerium eingereicht, um die Herausgabe der Akten zu erzwingen. Das Ziel der Organisation: Sie will klären, ob Prinz Harry bei seinem Einwanderungsverfahren womöglich Sonderbehandlung erfahren hat – und ob er in Bezug auf seinen früheren Drogenkonsum falsche Angaben gemacht hat. In seinen Memoiren „Spare“ räumte Harry ein, in der Vergangenheit Kokain, Cannabis und psychedelische Substanzen konsumiert zu haben. Falls er dies in seinen Visumanträgen bewusst verschwiegen haben sollte, drohen ihm Ausweisung, der Entzug des Visums oder eine künftige Einreisesperre.

Im Zentrum des Streits: Hunderte von Dokumenten

Bereits jetzt steht fest, dass 18 der betreffenden Unterlagen vollständig geheim bleiben. Das US-Außenministerium begründet dies unter anderem mit dem Schutz der Privatsphäre sowie mit den Bestimmungen des US-Einwanderungsrechts. Rund 290 weitere Dokumente befinden sich derzeit noch in der Prüfung. Der nächste entscheidende Termin in dem Verfahren ist für den 13. Oktober 2026 angesetzt.

Royal-Insiderin Lady Colin Campbell (77) erhebt nun schwere Vorwürfe und erklärt in ihrem Podcast: „Harry und Meghan haben sich nicht aus eigenem Antrieb für die Rückkehr entschieden. Sie wurden im Grunde dazu gedrängt.“ Nach ihrer Darstellung haben US-Behörden am 11. und 12. August 2026 Harrys Unterlagen einer intensiven Prüfung unterzogen und dabei angebliche Unregelmäßigkeiten entdeckt. „Es bestand die Gefahr, dass die Behörden wegen falscher Angaben in offiziellen Dokumenten gegen ihn vorgehen könnten“, so Campbell. „Eine mögliche Festnahme wäre für Harry natürlich äußerst peinlich. Jetzt setzen sie darauf, dass sich das Ganze in Luft auflöst, wenn sie nach England ziehen.“

Lady Colin Campbell (77) zählt zu den bekanntesten und zugleich umstrittensten Stimmen, wenn es um Kritik am britischen Königshaus geht. 1949 in eine wohlhabende Kaufmannsfamilie geboren, bewegt sich „Lady C“ seit Jahrzehnten in aristokratischen Kreisen. International bekannt wurde sie durch ihre Bestseller-Biografien über Prinzessin Diana (†36), die Queen (†96) sowie über Meghan und Harry
Quelle: Shutterstock

Für die Behauptungen von Lady Campbell gibt es bislang keinen öffentlich belegten Nachweis. Sicher ist nur, dass das Verfahren weiterläuft und Hunderte Dokumente noch geprüft werden. Campbell zeigt sich überzeugt, dass das Thema in den USA inzwischen zu einer politischen Angelegenheit geworden ist. Sowohl Republikaner als auch Demokraten hätten sich von Harry und Meghan distanziert, und niemand wolle sich für die Sussexes politisch starkmachen. Auch US-Präsident Trump (80) hat bekanntermaßen eine Abneigung gegen den Prinzen und dessen Ehefrau Meghan und stichelte erst im April wieder gegen Harry.

Royal-Insiderin Lady Campbell ist davon überzeugt, dass die Vorbereitungen für den Umzug schon seit längerer Zeit im Gange waren, und behauptet: „Als Meghan im Juli in Großbritannien war, schaute sie sich bereits Schulen für die Kinder an.“ Archie (7) und Lilibet (5) sollen laut Medienberichten im September in England eingeschult werden
Quelle: Google Bilder