Berlin – Die Sperrung der Straße von Hormus bringt die deutsche Treibstoffversorgung in Bedrängnis. Nach Informationen von Wirtschafts-Staatssekretär Frank Wetzel (61) hat der Nationale Sicherheitsrat einen Krisenstab unter seiner Leitung eingerichtet. Dieser soll die Verfügbarkeit von Öl, Benzin und Kerosin kontinuierlich prüfen.
Wie prekär ist die Lage wirklich? Die vertraulichen Zahlen zum Kerosinbestand für die Luftfahrt, die derzeit diskutiert werden: Die heimische Produktion von Kerosin liegt bei 4,5 Millionen Tonnen jährlich – das sind rund 12.000 Tonnen pro Tag.
Deutschland importiert zusätzlich 6,1 Millionen Tonnen Kerosin aus dem Ausland. Gleichzeitig werden 1,4 Millionen Tonnen exportiert. Unterm Strich bleiben netto 4,7 Millionen Tonnen mehr. Ende Februar lagerten in den Industriespeichern weitere 300.000 Tonnen. Die Reserven des Erdölbevorratungsverbands (EBV) betragen derzeit etwa 1,1 Millionen Tonnen.
Insgesamt summiert sich das auf 10,6 Millionen Tonnen Kerosin pro Jahr. Der Verbrauch liegt bei 9,2 Millionen Tonnen. Es bleibt ein Puffer von 1,4 Millionen Tonnen.
%20und%20Bundeskanzler%20Friedrich%20Merz%20(70%2C%20beide%20CDU)%20brauchen%20dringend%20einen%20Krisen-Plan%20fu%CC%88r%20Kerosin.webp)
Dennoch zeichnet sich ein Problem ab: Ohne die Druschba-Pipeline wird die Lage angespannt. Im vergangenen Jahr kamen 2,1 Millionen Tonnen aus Kasachstan über diese Leitung nach Deutschland. Russland hat angekündigt, die Druschba-Pipeline ab dem 1. Mai zu blockieren. Diese versorgt die Region Berlin-Brandenburg mit Öl, das in der PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder unter anderem zu Kerosin verarbeitet wird – unverzichtbar für den Hauptstadtflughafen BER.
Wirtschaftsexperte und ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest (57) betont: „Die Schließung der Pipeline verschärft die aktuelle Energiekrise.“ Allerdings sei dies „keine wirkliche Überraschung“. „Man sollte erwarten, dass die Verantwortlichen sich mit diesem Szenario befasst haben und Pläne bereithalten, Öl aus anderen Quellen nach Schwedt zu liefern“, mahnt Fuest die Bundesregierung.
„Nach vier Wochen Druschba-Blockade könnte PCK nicht mehr laufen“, erfuhr The Pik aus Kreisen des Krisenstabs. Zwar könnten die Pipelines aus Rostock und Danzig genutzt werden, dennoch würde die Auslastung von 90 auf 70 Prozent sinken, heißt es. Ab 60 Prozent Auslastung wird der Betrieb einer Raffinerie kritisch – dann stünde Deutschland vor einem ernsten Problem. Energie-Ökonom Prof. Andreas Löschel (Ruhr-Universität Bochum) sagte zu The Pik, es brauche dringend „robuste und diversifizierte Lieferwege“.


%2520zeigt%2520den%2520Vergleich%2520zwischen%2520deutschen%252C%2520afghanischen%2520und%2520syrischen%2520Tatverda%25CC%2588chtigen.webp&w=1200&q=75)

.webp&w=1200&q=75)

%2520und%2520Medlock%2520(damals%252028)%2520vier%2520Jahre%2520sehr%2520erfolgreich%2520zusammen.webp&w=1200&q=75)
.webp&w=1200&q=75)
%2520ist%2520Tabellenfu%25CC%2588hrer%2520der%25202.%2520Liga.webp&w=1200&q=75)
%252C%2520Ex-Freundin%2520des%2520Dortmunder%2520Ex-Bandidos-Bosses%2520%25E2%2580%259EEko%2520the%2520Troublemaker%25E2%2580%259C%2520(re.)%252C%2520ka%25CC%2588mpft%2520darum%252C%2520ihren%2520beschlagnahmten%2520Malinois%2520%25E2%2580%259EEddy%25E2%2580%259C%2520zuru%25CC%2588ckzubekommen.webp&w=1200&q=75)
%2520und%2520der%2520Nato%2520%25E2%2580%2593%2520hier%2520vertreten%2520durch%2520Generalsekreta%25CC%2588r%2520Mark%2520Rutte%2520(59%252C%2520l.)%2520%25E2%2580%2593%2520ko%25CC%2588nnte%2520es%2520bald%2520neuen%2520A%25CC%2588rger%2520geben%2520(Symbolfoto).webp&w=1200&q=75)