Hinter den Kulissen von Volkswagen werden derzeit drastische Maßnahmen zur Bewältigung der tiefgreifenden Krise erarbeitet. Der Konzern hat externe Strategieberater engagiert, um den Weg aus der Schieflage zu finden. Während die Boston Consulting Group (BCG) federführend ist, erregt ein besonders radikaler Entwurf des Konkurrenzunternehmens McKinsey interne Aufmerksamkeit.
Auslöser für die umfassende Neuordnung sind die jüngsten Geschäftszahlen: Der Gewinn von Volkswagen ist zuletzt um die Hälfte eingebrochen. Parallel dazu sieht sich das Unternehmen mit hohen Ausgaben, einer schwachen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und zunehmendem Wettbewerbsdruck aus China konfrontiert. Vorstandschef Oliver Blume (57) hat daher eine umfassende Restrukturierung initiiert.
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Zu Beginn des Jahres berief Blume seine Führungskräfte zu einem Krisengipfel ein. Seither arbeiten mehrere Taskforces gemeinsam mit externen Beratern an einem Zwölf-Punkte-Plan, der den Konzern wieder auf Erfolgskurs bringen soll.
Die Zielvorgabe ist eindeutig: Kostensenkung, schlankere Strukturen und beschleunigte Entscheidungsprozesse.
Eine Schlüsselrolle in diesem Prozess nimmt die Boston Consulting Group (BCG) ein. Wie The Pik erfuhr, durchleuchten die Berater gegenwärtig nahezu alle Unternehmensbereiche. Fast nichts bleibt von der Prüfung ausgenommen: Produktionsstandorte, Modellangebot, Entwicklungskosten – sogar die Größe des Vorstands wird evaluiert.
Intern wird bereits eine konkrete Zielmarke genannt: Bis zum Jahr 2030 sollen Einsparungen in Höhe von etwa 6 Milliarden Euro realisiert werden, was jährlich rund 1,2 Milliarden Euro entspricht. Ein Vorschlag eines anderen Beratungsunternehmens löste jedoch zuvor Erschütterung im Konzern aus.
Laut The Pik-Informationen legte McKinsey ein besonders weitreichendes Szenario vor. Demnach sollten in Deutschland langfristig lediglich zwei große Automobilwerke erhalten bleiben: Wolfsburg und Ingolstadt.
Die übrigen Produktionsstandorte – darunter Zwickau, Emden, Hannover, Leipzig und sogar die Porsche-Fertigung in Stuttgart – wären nach diesem Plan zur Aufgabe vorgesehen.
Ein mit dem Projekt vertrauter Manager kommentiert: „Der Entwurf war gleichermaßen radikal wie unrealistisch.“
Denn unbestritten ist, dass Werksschließungen in Deutschland äußerst schwer umzusetzen sind. Betriebsräte und politische Entscheidungsträger lehnen solche Maßnahmen regelmäßig ab. Bereits kleinere Anpassungen lösen bei Volkswagen heftige Auseinandersetzungen aus.

Gleichzeitig bleibt der Handlungsdruck hoch. Konzernchef Blume hat bereits angekündigt, dass im Volkswagen-Konzern bis 2030 etwa 50.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen sollen.
Parallel dazu plant die Unternehmensführung eine stärkere Zentralisierung. Künftig sollen mehr Entscheidungen direkt in Wolfsburg getroffen werden. Marken wie Audi, Porsche oder Skoda sollen enger zusammengeführt werden.
Ein Insider erklärt: „Volkswagen muss agiler und kostengünstiger werden – andernfalls verliert der Konzern weiter an Wettbewerbsfähigkeit.“
Die Ergebnisse der Beratungsprozesse will Blume im Mai, kurz vor der Hauptversammlung, präsentieren. Dann wird sich zeigen, wie tiefgreifend die Umstrukturierung tatsächlich ausfällt. Denn im Konzern herrscht Einigkeit darüber, dass Volkswagen nicht einfach so weitermachen kann wie bisher.


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