Berlin – Die finanzielle Schieflage der traditionsreichen Meyer-Werft in Papenburg nimmt dramatische Ausmaße an. Ein massiver Verlust von Steuergeldern ist zu beklagen: Das teilverstaatlichte Unternehmen hat bereits Hunderte Millionen Euro verloren. Für das Jahr 2023 wurden 260 Millionen Euro Verlust verbucht, 2024 sogar 575 Millionen Euro. Für 2025 prognostizieren Wirtschaftsprüfer weitere 271 Millionen Euro im Minus. Zusammengerechnet ergibt sich so ein Fehlbetrag von etwa 1,1 Milliarden Euro binnen nur drei Jahren.
Auslöser der Staatsbeteiligung: Im Jahr 2024 stieg die öffentliche Hand unter Führung der damaligen Ampelkoalition mit einem Eigenkapital von 400 Millionen Euro (Bund und Land Niedersachsen) in die angeschlagene Werft ein. Diese Mittel sind inzwischen aufgebraucht. Zusätzlich wurde eine Staatsbürgschaft über 2,6 Milliarden Euro gewährt. Das erklärte Ziel war die Stabilisierung des Unternehmens. Ein als „streng vertraulich“ eingestuftes Prüfdokument (261 Seiten, Februar 2026), das eingesehen werden konnte, belegt jedoch: Die Verlustspirale dreht sich unvermindert weiter.

Drei-Jahres-Bilanz: 1,1 Milliarden Euro im Minus

Bereits im September 2025 schlugen die Abschlussprüfer Alarm. Sie verweisen auf eine „wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit“ und hegen „bedeutsame Zweifel“ an der Überlebensfähigkeit der Werft. Explizit wird von einem „bestandsgefährdenden Risiko“ gesprochen. Die Prüfer warnen: Falls es zu „negativen Abweichungen von den dem Sanierungskonzept zugrundeliegenden Prämissen“ komme oder geplante Sanierungsmaßnahmen scheiterten, sei der Fortbestand der Meyer Werft gefährdet. Grund: Es könnten weitere Liquiditätsbedarfe entstehen, die der vereinbarte Finanzierungsrahmen nicht decke.

Brisant: Sollte die Sanierung nicht wie vorgesehen greifen oder sich die Lage weiter verschlechtern, könnte der aktuelle Finanzrahmen nicht ausreichen. Dies würde weitere Belastungen für die Steuerzahler bedeuten. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärt dazu: „Grundlage für einen Ausstieg des Bundes ist die nachhaltige Stabilisierung und Sanierung des Unternehmens. Erst auf dieser Basis können mögliche Ausstiegsszenarien sinnvoll geplant werden.“
Ein Sprecher der Werft entgegnet: „Was die bis Ende 2028 laufende Sanierung angeht, befindet sich das Unternehmen nach wie vor auf Kurs.“ Der Finanzbedarf sei durch „Eigen- und Fremdkapitalmittel gedeckt“. Finanzchefin Melanie Freytag hat laut Unternehmensangaben inzwischen den Aufsichtsrat gebeten, „aus strukturellen Gründen“ ihr Amt Ende April niederlegen zu dürfen.
.webp&w=1200&q=75)
%2520und%2520Bundeskanzler%2520Friedrich%2520Merz%2520(70%252C%2520CDU).webp&w=1200&q=75)
%2520mit%2520Parteichef%2520und%2520Bundeskanzler%2520Friedrich%2520Merz%2520(70).webp&w=1200&q=75)

%2520und%2520seine%2520Dana%2520(40)%2520machten%2520im%2520November%2520im%2520Volksparkstadion%2520Hamburg%2520auf%2520das%2520Schicksal%2520ihrer%2520Tochter%2520aufmerksam%252C%2520ka%25CC%2588mpften%2520fu%25CC%2588r%2520Krebsvorsorge.webp&w=1200&q=75)
%2520zukommen%2520ko%25CC%2588nnte%252C%2520wei%25C3%259F%2520Dieter%2520Bohlen%2520(72)%2520ganz%2520genau.%2520Im%2520Gespra%25CC%2588ch%2520mit%2520spricht%2520der%2520Pop-Titan%2520u%25CC%2588ber%2520die%2520Zukunft%2520des%2520Sa%25CC%2588ngers.webp&w=1200&q=75)
%2520mit%2520den%2520DSDS-Juroren%2520Dieter%2520Bohlen%2520(72%252C%2520l.)%2520und%2520Bushido%2520(47)%2520auf%2520der%2520DSDS-Bu%25CC%2588hne.webp&w=1200&q=75)
%2520musste%2520in%2520der%2520ersten%2520Halbzeit%252C%2520nachdem%2520ihn%2520Wolfsburg-Profi%2520Konstantinos%2520Koulierakis%2520(22)%2520bei%2520seinem%2520Freisto%25C3%259F%2520am%2520Kopf%2520traf%252C%2520behandelt%2520werden.webp&w=1200&q=75)
